Welche Vorteile haben Wanderschuhe, die über das Fußgelenk gehen?

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Das Argument der Stützfunktion wird sehr gerne gebracht, dem kann ich mich aber nicht anschließen. Ein gut trainierter Fuß braucht keine Stütze und ich finde es sinnvoller, die Fußmuskulatur zu trainieren als den Fuß "einzubetonieren".- Mit einem Halbschuh ist man dafür viel flexibler beim Gehen und kann sich dem Untergrund besser anpassen. Ich gehe seit vielen Jahren fast alles mit Halbschuh und knicke weniger um als vorher! Die Stützfunktion ist mit schwerem Rucksack interessant, sonst meiner Ansicht nach unnötig. Im Geröll haben hohe Schuhe aber den Vorteil des Knöchelschutzes, da spart man sich einige Schrammen. Im Schnee ist es wegen der Nässe auch angenehmer, wenn der Schuh über den Knöchel geht, dann kann man auch Gamaschen anziehen.

Welchen Typ Wanderschuh du auswählst hängt vom Gelände ab, in welchem du dich aufhalten willst. Gehst du nur Forststraßen, reichen auch Wanderhalbschuhe (diese sind leichter vom Gewicht). Wird es steiler, oder gehst du in unwegsamem Gelände, auf Geröll oder Klettersteige sind auf jeden Fall die hohen Schuhe angeraten. (S. Antwort Runnershigh)Dann bietet sich auch eine steigeisenfeste Sohle an. Willst du richtig klettern, brauchst du wiederum "Kletterpatschen", also ganz dünne, enge Schuhe ohne Knöchelschutz. Die beste Bandbreite deckst du mit Bergschuhen die über die Knöchel gehen ab.

Der klare Vorteil von Wanderschuhen die über das Fußgelenk gehen, ist die Stütz- und Schutzfunktion des Fußgelenks. Meistens sind die Schuhe starr genug, als das sie "Umknicken" die Kraft auffangen und das Fußgelenk vor einer Stauchung bewahren. Dazu kommt meistens noch bei entsprechenden Prägnierung, dass die Schuhe bis dort wo sie gehen wasserdicht sind, man also ruhig mal in die ein oder andere Fütze laufen kann ohne direkt Wasser im Schuh zu haben.

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