Welche Unterschiede gibt es bei den einzelnen Herstellern von Tischtennisbelägen?

1 Antwort

Diese Frage ist recht schwer zu beantworten. Wenn man davon ausgeht, dass man erst mit Tischtennis angefangen hat und nur das Bällchen ein wenig hin und her spielen will, dann merkt man bei Belägen unterschiedlicher Herrsteller und vorausgesetzt die Beläge sind für die gleichen Spielart (Angriff/Allround/Abwehr) gedacht wahrscheinlich keinen Unterschied. Selbst wenn die Schwammdicke abweicht wird ein Anfänger nur geringfügig merken. (Die Eigenschaften des Holzes sind übrigens auch sehr relevant für die Spielart!) Wenn man aber davon ausgeht, dass ein Vereinsspieler schon länger spielt und Erfahrung hat und nicht in den unteren Klassen rumdümmpelt, dann kann dieser schon Unterschiede bei diversen Belägen feststellen. Extreme Unterschiede kann man aber eigentlich nur feststellen, wenn man mit einem Antibelag spielt, da dieser keine Griffigkeit hat im Gegensatz zu normalen Noppen-innen-Belägen oder mit Belägen wo die Noppen außen sind. Außerdem sind viele chinesische Beläge nicht nur griffig, sondern klebrig. Das macht auch einen Unterschied. Auch ja und es gibt unterschiedliche Härtegerade im Schwamm. Auch das kann sich auf das Spiel des TT-Spielers auswirken. Aber eigentlich hat jeder Hersteller für das benötigte Spiel den entsprechenden Belag. Hier könnte dann nur noch die Haltbarkeit unterschiedlich sein, wobei alle deutschen und japanischen Beläge i.d.R. länger halten als die meisten Chinesischen. "Tibhar" mal abgesehen. Da reden wir eher von Friendship 729, Palio, LKT, Giant Dragon u.a. ...

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