Welche Übungen gibt es, um die Feinmotorik zu verbessern?

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Eine feine Beinarbeit beginnt am Becken. Erst solltest du dein Becken isoliert bewegen können. Dazu eignen sich Übungen auf dem Pezziball (auch Gymnastikball). Der Ball muss so prall sein, dass du mit dem Becken etwas über Kniehöhe sitzt (er darf auf keinen Fall zu lasch sein, so dass du einsinkst!). Du kannst auf dem Ball sitzend kleine Kreise machen und darauf achten, ob der Kreis in alle Richtungen symmetrisch ist. Meist ist ein Viertel der Kreisbahn ungenau und ein anderes Viertel fällt dir leichter. Auch kannst du deine Becken nach hinten kippen und dazu die Sitzbeinhöcker von hinten nach vorne führen, so als ob du tief einsitzen möchtest. Auch hier gibt es häufig Seitenunterschiede. Du kannst den Ball von rechts nach links rollen, indem du dein Becken seitlich beweglich machst. Wenn diese Übungen alle sehr fein und geschmeidig möglich sind, kannst du deinen Pezziball erhöhen. Dazu legst du eine zusammengelegte Decke unter den Ball. Wenn es noch reitähnlicher werden soll, dann solltest du dich zusätzlich auf ein Ballkissen setzen. Mit dieser Erhöhung kannst du die Beine seitlich an den Ball bringen, so als würdest du im Sattel sitzen. Nun kannst du lernen alle Beckenbewegungen fein auszuführen, ohne dabei gleichzeitig mit den Beinen zu drücken. Du lernst somit das Becken getrennt von den Beinen bewegen zu können. Nur über diesen Umweg wird es dir gelingen, deine Beine fein und kontrolliert einsetzen zu können.

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