Welche Nordic Walking Stöcke?

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7 Antworten

Hallo, ihr solltet euch in den Schlaufen wohlfühlen! Bitte dabei beachten, dass bei der NW- Technik die Hände hinter dem Körper geöffnet werden, also die Schlaufe losgelassen wird. Sie muss so am Stock befestigt sein, dass beim Vorschwingen des Arms der Griff sofort wieder richtig in der Hand liegt und fest gefasst werden kann. Bei "billigen" Schlaufen baumelt nach dem Loslassen der Stock unter der Hand und muss bei jedem Schritt eingefangen werden. Allerdings können geübte Nordic-Walker auch damit trainieren. Meine Kursanfänger haben aber bei solchen Schlaufen die größten Schwierigkeiten und wenig Freude. Das Stockmaterial sollte der Trainingsintensität angepasst sein: sehr Aktive brauchen einen hohen Carbongehalt = sehr stabil bei Sprüngen (ab ca. 80,-€); gemäßigte Walker sind mit Compositmaterial (Carbon-Kunstfaser-Gemisch, ca.50,-€)bestens bedient. Längenverstellbare Stöcke kann man auch zum Wandern und Skilanglauf benutzen. Der Verstellmechanismus ist stabiler als sein Ruf, z.B.Leki: Belastbarkeit bis 130kg/Stock (ca.99,-€). Ansonsten kann ich mich nur der Meinung der Vorschreiber anschließen! Besucht einen Kurs. Gute Anbieter leihen euch Stöcke, manchmal auch unterschliedlicher Firmen. So könnt ihr vergleichen und erst dann Stöcke kaufen.

Wichtig beim Kauf der Nordic Walking Stöcke sind folgende Punkte:

Die Länge errechnet sich mit der folgenden Formel: Körpergröße x 0,66 = Stocklänge. Meist werden die Stöcke in den Längen 100,105,110,115,120,125 angeboten. Sollte sich der errechnete Wert im mittleren Bereich befinden, empfehle ich die kürzere Variante.

Beim Material solltet ihr darauf achten, dass der Carbonanteil möglich hoch ist. Carbon ist ein gut dämpfendes Material. Weniger zu empfehlen ist Aluminium.

Bei der Schlaufe trennt sich die Spreu vom Weizen. Hier bitte unbedingt auf eine hochwertige Schlaufe von einem Markenanbieten (Exel, Leki) zurückgreifen.

Mein letzter Tipp zum Schluss: Bevor es mit dem Nordic Walking losgeht, belegt einen Einsteigerkurs, bei dem ihr die richtige Technik erlernt. Ansonsten bringt Euch der beste Stock nichts;-).

Weitere Tipps findet ihr hier: http://www.fitelio.de/kategorien/fitness-bewegung/fit-fuers-leben/fit-mit-nordic-walking.html

Hallo "Licht" also stöcke für 20 euro halte ich für sinnlos, lippe hat scheinbar noch keine unterschiedlichen getestet... ansatzist der das du auf jedem fall beim fachhändler kaufen solltest, wie Saratinga schreibt ist das a und o die schlaufe, die ist z.B. bei einem 20 euro stock "schrott" also zum einsteigen liegst du mit ein+em stock der normal im VK bei 70-80 Euro liegt normal richtig, als anfänger immer eher zum kürzeren greifen sollte die länge mit formeln ausgerechnet werden.... dann sollte man wie licht sagt auch gute schuhe haben... beides zusammen sollten 150 euro kosten dann bist du erstmal gut dabei und der punkt es macht dir/euch Spaß..... wenn dir alles weh tut der stock macht was er will, zu kurz oder lang ist klappert....deine füße brennen du blaue nägel bekommst hörst du ganz schnell auf...

Hallo Licht!

Saratinga hat das Wichtigste schon gesagt. Was mir bei den Carbonstöcken noch aufgefallen ist, ist die Steifigkeit der Stöcke. Markenstöcke wie Leki, KV+ oder Exel um einige zu nennen sind sehr steif, während No-Name Stöcke oft ins Schwingen um die Längsachse kommen.

Man kann das prüfen, wenn man den Stockeinsatz mit etwas Kraft ausführt. Schlechte Stöcke kommen da ins Vibrieren und man kann das auch deutlich sehen, wie der Stock um die Längsachse schwingt. Gute Stöcke haben fast keine Schwingneigung oder die Schwingung klingt sehr rasch ab.

Bei Alu-Stöcken tritt dies weniger auf. Sie sind aber schwerer und machen mehr Lärm.

Viele Grüsse LLLFuchs

Hallo Licht,

als fortgeschrittener Nordic-Walker mit Weltmeisterschaftserfahrungen darf ich dir verraten, dass sich die Technik auch weiter entwickelt hat und dafür ungedingt längere Stöcke gebraucht werden. Die hier umhergeisternde Formel ist schon längst überholt!! Es gibt tolle Stock-Ausführungen, die auch in der Länge verstellbar sind, im Winter mit einem einfachen Tellerzusatz zum Schneschuhwandern bestens geeignet sind oder zum Schitourengehen Verwendung finden können. So benötigt man nur 1 Paar!!! Wichtig sind die Schuhe und da sollst du auf die Sohle achten! Bewegst du dich auf Asphalt, im Gelände oder auf die Berge?? Hier sollst du nicht sparen, denn ich verbrauche in der Sommersaison ganze 3 Paar Schuhe, die leider alle am schnellen Sohlenverbrauch scheitern. Leider kann ich dir hier nicht einmal einen Tipp geben - einfach probieren.... Lege dir auch Handschuhe zu!

Weitere Infos: www.nordic-austria.at

Verstellbare und preiswerte Stöcke sind für den Anfang sinnvoll.


Die gibt es ab 20,- Euro das Paar. Wird das Nordic Walking dauerhafter Bestandteil des Sportes, würde ich nicht auf die Qualität der Stöcke abstellen, sondern mehr in die Qualität der Schuhe investieren.

Hallo Licht, zum Einstieg empfehlen sich immer und umbedingt Vario-Stöcke. Dann kannst Du Dich an Deine individuelle und optimale Stocklänge "herantasten". Übrigens ändert sich diese auch mit der Zeit, wenn Du mehr Übung und Erfahrung hast. Das Geld für einen guten Variostock hast Du dann sinnvoll angelegt und kannst den Stock auch lange nutzen. Wie die anderen schon betont haben, ist die Schlaufe wichtig. Daher solltest Du einen hochwertigen Hersteller auswählen wie Leki oder Komperdell. (.....)

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