Welche Golfschlägermarken haben die geringsten Fertigungsungenauigkeiten?

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Schwierige Frage. Offiziell gibt ja niemand zu, dass er seine Golfschläger-Produktion so sehr auf Masse umgestellt hat, dass am Ende nur Schrott dabei herauskommt. Von den Japaner kenne ich einen angeborenen Perfektionismus. Ob das auch im Bereich Golfschläger so ist, kann ich nicht sagen. Bei Honma möchte man da schon wegen des Preises annehmen. Mizuno-Eisen lassen sich immerhin nachträglich super biegen. Bei Ping wird jeder Schläger schon im Werk auf die richtigen Winkel gebogen, aber auch da kann schon mal was schief gehen. Wichtig ist, dass das grundsätzliche Fitting bezogen auf Körpermaße und Schwungebene stimmt. Wenn dann der eine oder andere Schläger nachjustiert werden sollte, kann das zwar sein, ein Amateur wird den Unterschied aber kaum merken (Vergleiche Website von Oliver Heuler).
Machen kann man aber sicher einiges. Einige Pros biegen nicht nur den Lie-Winkel, sondern passen auch den Loftwinkel an ihr Spiel an (z.B. beim PW von 48 auf 47 Grad). Wer es perfekt haben möchte, geht zu Mike McFadden beim GC Jakobsberg in der Nähe von Koblenz. Der macht wahrscheinlich das beste Fitting.
Ach ja, die Fertigungstoleranzen sind mit dem Auge kaum zu erkennen. Eine kleine Hilfe bietet da der eigene Blick auf das Schlägerblatt (vergleiche Foto von http://www.golf-for-business.de/golfportal/golfschwung-test.php) Es gibt aber Messinstrumente, mit denen man das erfassen kann. Gute Werkstätten haben diese .. (Mike McFadden, Toni Arrowsmith, etc.)

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