Welche Energiequelle benutzt der Körper im alltag?

1 Antwort

Der Fettstoffwechsel setzt im Sport sofort ein, nicht nach 20 Minuten. Es werden immer gleichzeitig Fett und Glukose verbrannt. Was sich mit der Dauer eines Ausdauertrainings verändert, ist das Mischverhältnis der Energiebereitstellung. Die "Fettverbrennung" nimmt mit der Dauer einer extensiven Belastung zu, während die Glukoseverbrennung abnimmt.Es gibt kein Fettverbrennungstraining, keinen Fettverbrennungsbereich und keinen Fettverbrennungspuls. Es gibt ein Fettstoffwechseltraining und das beginnt bei einem guten Trainingszustand ab ca. 90 Minuten extensivem GA1-Training (70-85% HFmax) nach Dauermethode und dient dazu den Stoffwechsel unter Belastung zu ökonomisieren für Langzeitausdauerbelastungen wie z.B. einen Marathon. Das hat nichts mit Fettverbrennung zu tun, sondern mit der Umstellung der muskulären Energiebereitstellung durch Oxidation freier Fettsäuren für diese Belastungen, da der Glykogenvorrat nach max. 90 Minuten aufgebraucht ist bei untrainierten oder schlecht trainierten Athleten dann der berühmte "Mann mit dem Hammer" kommt, was sich an einem Anstieg der Atem- und Herzfrequenz und schweren Beinen bemerkbar macht, obwohl in unveränderter Intensität weitergelaufen wird. Es ist kein Training zum Körperfettabbau. In Ruhe ist der prozentuale Anteil der muskulären Fettverbrennung am höchsten. Ab der aeroben Schwelle (ca. 65% HFmax) beginnt der arbeitende Muskel seine Energie (neben der Fettverbrennung) auch aus der Verbrennung von Glukose zu gewinnen. Wird die Belastung intensiver nimmt die Fettverbrennung weiter ab und die Glukoseverbrennung zu. Gruss. ND

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