Welche Dehnbarkeit ist als Sportler normal und gesund?

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Hallo bikerider, ich kann mir das bildlich ganz gut vorstellen, wie man mit schmerzverzerrtem Gesicht dasteht, und versucht die Oberschenkelrückseite zu dehnen, und man schon froh ist, wenn man das Bein noch im Stehen ausgestreckt auf einen Stuhl hochbekommt. Das spricht auf jeden Fall schon einmal für eine ziemlich verkürzte Muskulatur. Und du solltest Dir das Dehnen dieser Muskulatur schon zur Angewohnheit machen, damit das wieder etwas mehr wird. Das geht natürlich nur sehr sehr langsam, weil es sich dabei um einen sehr starken und dicken Muskelstrang handelt, den man nicht so schnell "klein" kriegt. Ich mache diese Dehnübungen schon seit Jahren, und kann bei beiden Beinen im Stehen jeweils das linke oder rechte Bein ziemlich gestreckt auf einem Fensterbrett ablegen (etwa 90 Grad- Winkel). Das hat zwar lang gedauert, aber mir ging es auch mal so ähnlich wie Dir. Welcher Winkel dabei aber "normal" ist, weiß ich auch nicht.

Ich würde mich meinen Vorrednern anschließen, du solltest schon immer weiter üben, versuchen den Winkel zu erhöhen und deinen Oberkörper näher ans Bein bringen. Aber nicht nur bis es leicht zieht und das mindestens 20 Sekunden halten. Und so oft wie möglich. Dann wirst du immer beweglicher. Diese Dehnung würde ich aber auch seitlich machen. Hier mal eine Seite wo alles ganz gut beschrieben ist: http://www.gesundheitstrends.de/wellness/magazin/stretching.php

Je stärker du deine Muskulatur belastest, um so mehr wird sie sich in den Ruhephasen verkürzen. Also spielt das Dehnen der beanspruchten Muskulatur in Abhängigkeit mit der Intensität des betriebenen Sports eine immer größere Rolle. Wie weit man die bestimmten Muskelgruppen dehnen können müsste ist wahrscheinlich pauschal nicht zu beantworten, und hängt sicher auch mit der individuellen Veranlagung zusammen.

Wiederkehrende Zerrungen im Oberschenkel?

Guten Tag,

es ist zwar eine Frage, die schon 1.000x im Internet gefragt wurde, die ich mir auch inzwischen alle durchgelesen und versucht habe zu beherzigen, jedoch möchte ich auf diesem Wege versuchen, noch weitere Lösungsvorschläge zu erhalten.

Zu meinem Problem:

Seit Februar letzten Jahres habe immer wieder Zerrungen im hinteren Oberschenkel. Ich bin 23 Jahre alt und hatte bis zu diesem Zeitpunkt nie muskuläre Probleme. Doch eben seit nunmehr über einem Jahr kann ich einfach keinen belastbaren Sport (Fussball) mehr ausüben. Ich habe mir damals eine Zerrung - relativ zum Ende des Spieles - zugezogen. Habe danach 2 Wochen pausiert, wieder angefangen und direkt erneut gezerrt. Daraufhin habe ich den ersten Orthopäden aufgesucht. Dieser verschrieb mir - nachdem mein Rücken geröntgt wurde - Manuelle Therapie beim Physiotherapeuten. Der hatte überwiegend Kraftübungen mit mir unternommen. Ca. 3 Monate später habe ich wieder langsam angefangen. Direkt im ersten Spiel habe ich mir wieder den Oberschenkel gezerrt. Es ist bis dato immer der rechte hintere Oberschenkel gewesen und ich habe sehr auf's aufwärmen und genügend Wasser zu mir zu nehmen geachtet. Danach habe ich einen weiteren Orthopäden aufgesucht. Dieser verschrieb mir zunächst einen MRT. Der MRT kam zum Ergebnis, dass ich eine "normale" Zerrung habe. Daraufhin hat er mir einen anderen Physiotherapeuten verschrieben. Bei dem wurde festgesellt, dass mein Becken extrem schief steht. Ich wurde insofern bei allen 6 Behandlungen "hin und her gebogen". Um meinen Beckenschiefstand auszugleichen habe ich außerdem spezielle Einlagen verschrieben bekommen. Diese trage ich bei jeder Sporteinheit und mache dazu täglich Übungen um mein Becken "gerade" zu halten. Weiterhin benutze ich täglich die "Black Roll" um meine Faszien zu lockern. Ich achte weiterhin auf meine Ernährung, viel zu trinken und ausreichendes aufwärmen. Ich fühle mich auch noch relativ fit. Dennoch habe ich mir in diesem Jahr bereits 2x den LINKEN Oberschenkel gezerrt. Jede Vorbeugung zum trotz, es möchte nicht klappen. Ansonsten spüre ich keine Schmerzen, es passiert immer während eines Sprints und nie zu Beginn eines Spieles. Ich bin mittlerweise ratlos was ich noch machen könnte um dieses Problem endlich in den Griff zu bekommen. Mit dem rechten Oberschenkel habe ich nun seit November letzten Jahres keine Probleme mehr, die Zerrungen sind nun nach links gewandert. Kann es sein, dass dies Folgen meines, nun fast geraden, Beckens sind?

Vielleicht kann mir einer von euch noch einen Tipp geben, was ich noch tun kann..

Vielen Dank im Voraus!!

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Abnehmen und Sport mit Rücken-/Muskulaturproblemen

Hallo! Ich bin Tom, bin 31 Jahre jung und möchte durch Sport und veränderte Ernährung abnehmen. Ich bin 175cm groß und wiege zZ 107,7kg (BMI 35+) Ich habe starke Rückenbeschwerden, welche auch nicht durch Spritzen, Akupunktur etc in den Griff zu bekommen waren. Nun will ich dem Elend entgegenwirken und bin sehr motiviert, da ich in meiner Jugend viel Sport getrieben habe und dort wieder hin möchte. Meine Blutproben beim Arzt waren alle in Ordnung, keine Fettleber, Diabetes oder ähnliches. Doch meine Rücken bzw Rumpfmuskulatur ist quasi nicht vorhanden. Meine Muskel im Rücken, Po und Beinen sind stark verkürzt und verklebt. Habe auch schon etliche Physiositzungen hinter mir (was die Kasse eben bezahlt).

Ich bekomme nun 1 Jahr lang 2mal die Woche Reha Sport (auf Rezept) und bin in einem FitnessStudio angemeldet. Dort finden auch die ReHa Kurse statt. Das ganze läuft nun genau 1 Woche.

Ich übe mich zZ neben der Reha auf dem Crosstrainer, da auf dem Fahrrad (wegen der Haltung) mein Rücken schmerz, Joggen geht leider kaum, da meine Beine schnell zu machen und obwohl ich noch nicht müde (erschöpft) bin ,fühlen sich meine Beine schwer und schmerzhaft an. Auf dem CT schaffe ich gut eine Stunde, allerdings schmerzen nach 30 min meine Füße sehr, so ein ähnliches Gefühl habe ich auch beim Joggen. Falsche Schuhe? Ich hab ein paar Nikes, die 2002 knapp 230€ gekostet haben, ich wurde auf einem Laufband aufgezeichnet und professionell beraten (glaube ich zumindest). Mein Laufstil ist neutral. Was kann ich gegen schmerzende Füße tun? Liegt es an der Belastung durch mein Gewicht? Oder daran, dass ich überhaupt wieder Sport mache und sich meine Füße erstmal daran gewöhnen müssen? Der Schuh ist auch schon sehr alt (zwar nur 1 Jahr sporadisch genutzt), viell mal das Schuhwerk wechseln? Ist der Crosstrainer geeignet Fett zu verbrennen und etwas für die Rumpfmuskulatur zu tun?

In 7 Tagen habe ich knapp 2 Kilo verloren und die Reha tut meinem Rücken sehr gut, auch wenns ne verdammte Quälerei ist :) Ich würde aber gerne mehr tun und wie gesagt, ich bin sehr motiviert.

Danke fürs Lesen und ich freue mich über jede Antwort! Tom

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