Welche Dämpfer im Tennisschläger bringen etwas?

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3 Antworten

Ich schließe mich der Meinung von Kompressionsstrumpf an, allerdings "muss" ich mit mit einem Dämpfer spielen, sonst stört mich der Ton der nachschwingenden Saite. Hatte neulich nach dem Neubespannen den Dämpfer vergessen und mindestens eine halbe Stunde gebraucht, um auf den Trichter zu kommen, warum der Schläger sich so anders spielt. Tat er ja nicht, war halt nur der Ton. Ich glaube auch nicht, dass so eine kleine Masse wie die des Dämpfers wirklich Schwingungen aufhält, ich denke, der eigentliche Aufprallschock des Balles stellt für die Gelenke des Schlagarms die auf Dauer größte Belastung dar und da kann so eine kleines Stück Kunststoff oder Gummi sicher nicht helfen.

Die Dämpfer oder Vibrationsstopper sind eher eine subjektive Sache. Wenn sie wirklich etwas Entscheidendes bringen würden, hätten sie alle Tennisprofis, was aber nicht der Fall ist. Ich bin zwar kein Profi, spiele aber auch schon seit mehr als 20 Jahren aktives Turniertennis, und kann nichts mit den Vibrastops anfangen, weil einfach der natürliche Klang der Saiten im Treffmoment weg ist. Der Schläger wird dadurch einfach stumpfer. Andere schwören darauf und können ohne nicht spielen. Die Schlägerindustrie preist die Dinger natürlich immer groß an, weil dies auch ein Zusatzgeschäft ist. Die Stopper kosten immer hin je nach Modell auch ein paar Euro.

Diese Vibrastopper sind eigentlich mehr eine mentale Sache, als dass sie wirklich etwas bringen. Man muss einfach daran glauben, dann haben sie für den ein oder anderen schon eine Wirkung. Aber deswegen wird man nicht besser Tennis spielen.

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