Weiter Leistenschmerzen nach Leistenbruch-OP, kann jemand helfen?

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schwierig... da ja schon mehrere Ärzte drauf geschaut haben und MRTs gemacht wurden, denke ich, dass es nichts offensichtliches ist. Selbst Reizungen können im MRT gesehen werden (Flüssigkeitsansammlung). Allg. gesehen blieben noch Strukturen wie Nerven, Muskeln oder Faszien mit patholog. Besonderheiten, die nicht leicht erkannt werden.

Bei Nerven können dies Quetschungen sein, die heftige Schmerzen auslösen. Hierfür sollte sich ein Neurologe das ansehen, der ggfs. entspr. Tests machen kann. Bei ausstrahlenden Schmerzen sind zudem nicht immer die im Schmerzfokus liegenden Stellen verursachend, auch hier kann ein erfahrener Neurologe helfen.

Eher tippen würde ich auf eine Verspannung eines Muskels (einer Muskelkette), die aus irgendeiner veränderten Belastung in dem Bereich entstanden ist. Das kann eine Schutzspannung bzw. Überlastung sein (ein Muskel könnte in Folge der OP und Schonung abgeschwächt/atrophiert sein), wobei es noch viele andere Ursachen gäbe. Zielführender ist es, abzuklären, ob es das ist. Wenn die Stelle an sich gut verheilt ist, würde ich versuchen, mit Dehnungen im Seitenvergleich einer verstärkten muskulären Spannung als Ursache auf die Spur zu kommen und mit Tasten nach Verhärtungen suchen. Vielleicht kann hier ein Oberflächen-EMG eine seitenungleiche Muskelanspannung anzeigen (Neurologe). Das ist bei tieferliegenden Muskeln schwierig, dabei könnte vielleicht ein Osteopath oder erfahrener Physio helfen. Bei chronisch verspannten und deswegen schmerzenden Muskeln sind die Behandlungen je nach Ursache und Lage unterschiedlich, je nachdem, wie gut man da ran kommt. Aber auch hier sind Dehnungen, Wärme und Kraft auftrainieren nicht falsch.

Um die Muskeln herum sind diverse Bindegewebshüllen, sog. Faszien. Die sind mit vielen Nerven versehen und können auch Schmerzen verursachen. Bei OPs ist es oft unumgänglich, diese zu verletzen. Beim anschließenden Verheilen/Zusammenwachsen können hier die falschen Stellen zusammenkommen und dann verwachsen. Das bedingt später starke Zugspannung beim Arbeiten der Muskeln, besonders in weiter gedehnter Stellung (endgradige Belastung). Das kann weitgehend verhindert werden durch frühzeitige Bewegung in endgradigen Gelenkstellungen, was oft nach OPs aber aus anderen Gründen verboten ist. Hier wäre ein exakt abgestimmter Plan von zunehmender Belastung nach der OP sinnvoll gewesen. Später können diese Faszien noch durch ein rigides Dehnprogramm und intensive Massage manipuliert werden.

Das wären Ursachen, die mir noch einfielen. Viel Glück bei der weiteren Suche.

Ich war nun wieder bei meinem Leistenspezialisten in Berlin, hätte ich sofort aufsuchen sollen. Er hat einige Tests gemacht und war sich der Sache sicher, dass was kaputt ist, wollte dann aber doch nochmal meine mrt Bilder sehen. Er hat dann erkannt, dass der Radiologe einen falschen mrt Bericht ausgestellt hat. Der Radiologe hat übersehen, dass ich mir die Adduktoren verletzt habe. Der Adduktor longus angerissen und am Schambein evtl. entzündet oder auch da eine Sehne an- bzw. abgerissen. Sollte dann zur Szintigraphie. Nun muss ich abwarten was er für eine Therapie vorschlägt. Hatte hier jemand schon mal eine Verletzung am musculus adductor longus?

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