Was zeichnet eine gute Wanderkarte aus?

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Für einfache Wanderungen, wo ein gut markiertes und ausgeschildertes Wegenetz existiert, reicht mir die 1:50.000 von Kompass oder Freytag&Berndt vollkommen. Wenn man irgendwo querfeldein muss, wo keine Wege mehr existieren, dann sind die aber zu ungenau. 1:25.000 muss es dann schon sein. Allerdings die 1:25.000er von Kompass finde ich nicht besonders gut, wobei sie sich in den letzten 10 Jahren deutlich verbessert haben. Das Maß der Dinge im Alpenraum sind die Alpenvereinskarten und die Schweizer Landeskarten. In Frankreich zum Teil noch die Karten des IGN. In den östlichen italienischen Alpen (Südtirol, Trentino und östlich davon) finde ich die Karten des Tabacco-Verlages am besten.

Wenn du einen Kartenkompass hast, lohnt auch ein Blick auf diesen vorm Kartenkauf. Meistens haben die ne Messlatte mit Maßstab. Natürlich musst du nicht davon den Maßstab der Karte abhängig machen, aber ich fand das eigentlich immer ganz praktisch!

Ich bevorzuge auch die 1:25.000 - Karten. Aber bedenke, jede Karte ist nur so gut, wie der, der sie auch wirklich lesen kann. Und die 1:25.000 bieten schon sehr viel Information! Mit ein bisschen Übung gehts dann auch schnell ganz leicht!

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