Was versteht man unter Funktionsgymnastik ?

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Funktionsgymnastik – Was ist das?
K.P. Knebel - In: Übungsleiter 3-8/1989 (Auszüge)

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"...Funktionsgymnastik basiert auf einem Übungsgut, das nach ganz bestimmten Gesichtspunkten der Anatomie und der funktionellen Bewegungslehre entwickelt und zusammengestellt wurde. Ziel der Gymnastik ist es, das Muskel- und Gelenkverhalten zu verbessern, um die Leistungsfähigkeit und die Belastungsverträglichkeit des Bewegungsapparats zu verbessern.

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Anwendungsbereiche im Sport: * Harmonische Ausbildung möglichst aller Organsysteme, wobei verständlicherweise der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparats liegt.

  • Ausgleich angeborener oder durch Training erworbener Funktionsschwächen des Stütz- und Bewegungsapparats, um Sportverletzungen und Schäden vorzubeugen. – Vorbereitung des Organismus auf maximale Beanspruchungsformen im Sport (Aufwärmen vor Training und Wettkampf)

  • Nacharbeitung (Abwärmen/Cool-down) bei sportlichen Belastungen, um die körpereigene Regenerationsfähigkeit zu unterstützen.

  • Förderung des psycho-physischen Wohlbefindens (Entspannung) mit der Absicht, die Gesundheit im allgemeinen und die sport-spezifische Handlungsfähigkeit im besonderen zu verbessern.

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Im Mittelpunkt: Funktionelle Einheit „Gelenk-Muskel-Zentralnervensystem“ Skelettmuskel und Gelenk bilden eine Einheit, die sich nicht nur auf das gemeinsame „Funktionieren“ beider Anteile im Bewegungsvollzug reduziert, sondern in der Funktions- und Leistungsfähigkeit des einen Teilsystems die des anderen wechselseitig beeinflußt (Brzank/ Pieper 1985). Über allem wacht ein ständig kontrollierendes und entscheidendes Nervensystem, von dem die Impulse für die Gelenk-Muskel-Funktion ausgehen.

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Die konsequente Berücksichtigung der Gelenk-Muskel-Bezlehungen und der Belastungsverträglichkeit bindegewebiger Strukturen sind die entscheidenden Merkmale der Wirksamkeit funktionsgymnastischer Übungen. Sie sind deswegen Übungen mit gleicher Zielsetzung überlegen. Die Tatsache, dass Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat bei Sporttreibenden in zunehmenden Maße zu beobachten sind, unterstreicht die Notwendigkeit, über verletzungs- und schadensvorbeugende Maßnahmen nachzudenken, damit der Sport seiner ursprünglichen Sinngebung, nämlich gesund zu erhalten, nicht beraubt wird....

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Zwischen den Muskeln und den einzelnen Gelenkstrukturen (Gelenkpartner, Kapsel, Knorpel und Bänder) bestehen enge wechselseitig sich beeinflussende Beziehungen. Störungen in der Muskulatur können die Gelenkfunktion behindern. Veränderte Gelenkfunktion kann ihrerseits wiederum die Muskelfunktion einschränken. Diese quasi sich selbstständig unterhaltende Kettenreaktion kann nur durch funktionales Körpertraining, bei dem dehnende, entspannende und kräftigende Übungen im Vordergrund stehen, durchbrochen werden. Ziel ist das Erreichen eines arthromuskulären Gleichgewichts, d.h. eines ausgewogenen, physiologischen Konditionszustands der funktionellen Einheit „Gelenk-Muskel-Neuronale Steuerungsprozesse". Jede Störung dieses Gleichgewichts wie z.B. mangelhafte Dehnfähigkeit der Muskulatur hat nicht nur ungünstige Auswirkungen auf die Strukturelemente des Gelenks (z.B. Überbelastung des Knorpels), sondern auch auf die sehnigen Ansatzstellen des Muskels am Knochen (Tendinosen). Muskelzerrungen und Risse werden ebenfalls dadurch begünstigt. Die muskuläre Dysbalance (z.B. Ungleichgewichtigkeit in den Kraftfähigkeiten der gelenkumspannenden Muskeln) wird nach den Erkenntnissen der Physiotherapie als eine Hauptursache für muskuläre Fehlfunktion angesehen (vergl. Sommer u.a. 1988).

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Muskuläre Dysbalancen können im Sport – vom Trainer und Sportler zumeist nicht bemerkt – jederzeit und in allen Bereichen der Skelettmuskulatur entstehen. Häufig werden sie schicksalshaft hingenommen, statt sie gezielt durch geeignete Maßnahmen zu beeinflussen. Physiologische Gelenk-Muskel-Funktion kann als die beste „Lebensversicherung“ des Bewegungsapparats angesehen werden. Da „allgemeine Gymnastik“ in der Regel Störungen in den Gelenk-Muskel-Beziehungen nicht wirksam beheben kann, gilt es die Prinzipien des funktionalen Körpertrainings im Rahmen einer vernünftigen Physioprophylaxe frühzeitig in das normale Übungsangebot zu integrieren. In jenen Sportarten, in denen sich aufgrund der Spezifik einseitige Beanspruchungen nicht immer vermeiden lassen, kann Funktionsgymnastik den Charakter eines Ausgleichstrainings mit therapeutischer Wirkung annehmen.

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Muskeln sind nicht gleich Muskeln

Muskeln unterscheiden sich nicht nur in der für jedermann sichtbaren Form voneinander. Sie haben gemäß der Rolle, die sie am Bewegungsapparat spielen, eine unterschiedliche Faserzusammensetzung. Muskeln, die halten und stützen, zeichnen sich durch einen hohen Anteil langsamer ST-Fasern (ST = slow twitch) aus. Muskeln dagegen, die vorwiegend für die Bewegung verantwortlich sind, verfügen über sehr viele schnelle FT-Fasern (FT = fast twitch). Grundsätzlich besitzt jeder Muskel beide Fasertypen, je nach Funktion mal von den einen ein bisschen mehr, von den anderen weniger. Mit der Fasertypologie des Muskels sind bestimmte Neigungen verbunden.

. Quelle: http://www.sportunterricht.de/lksport/fugym.html

Ständige Muskelfaser- und Bündelrisse im hinteren Oberschenkel?

Hallo Zusammen,

kurz zu meiner Person:

Ich bin 21 Jahre alt, bin 1,78 m groß und wiege 76 kg.

Ich spiele seit ich 6 Jahre alt bin Fußball und komme seit ungefähr 3 Jahren nicht mehr richtig in Tritt, da ich mit ständigen Muskelfaser- oder bündelrissen im hinteren linken Oberschenkel zu kämpfen habe.

Ich war bei gefühlt 1000 Ärzten und Physios und folgende Dinge wurden bereits festgestellt:

  • Plattfüße (seit dem trage ich Einlagen)
  • Vitamin D Mangel (seit dem nehme ich 1x wöchentlich Tabletten)
  • Hohlkreuz-Stellung (seit dem habe ich Rückenübungen gemacht)
  • schlechte Dehnung (Dehnübungen gemacht)
  • Zahnwurzeln sind in Ordnung, Weisheitszähne bereits entfernt

Außerdem habe ich immer versucht, mich gut auf die neue Saison vorzubereiten:

  • Lauftraining
  • Krafttraining
  • Stabi-Übungen
  • Dehnübungen
  • Radfahren

Doch das alles hat nichts genützt, da die Verletzungen immer wieder auftreten..

Schön langsam bin ich mit meinem Latein am Ende und weiß nicht mehr was ich machen soll..

Vielleicht kann mir von euch jemand einen Tipp geben?

Danke!

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Hey ihr da draußen! Ich habe seit ein paar Jahren schon extrem trockene Haut, vor allem an den Fingern. Dort springt die Haut manchmal auf und ich knabber sie ab. Keine schöne Angewohnheit. Vor allem beim schwimmen ist die Haut total aufgeweicht und sieht schrecklich aus!!! Ich nutze Handcrems ( von der Apotheke ) jedoch nützt es bei mir nichts. Ich kann mich auch nicht selber stoppen. ( beil Unterricht,Hausaufgaben und so) Es ist wahrscheinlich Nervosität. Hat jemand Tipps? Ich hab auch schon von Nagellack gehört der bitter schmecken soll, hab mich bisher aber nicht getraut den zu benutzen. Es haben sich inzwischen schon Narben gebildet, doch ich reiße sie immer wieder auf!

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