Was tun gegen taube Finger beim Radfahren?

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Hallo Trizeps, die tauben Finger sind ein Indiz dafür, dass Du mit Deiner Griffhaltung irgendwas, entw. Blutgefäße oder Nerven, in Deiner Hand quetschst oder abklemmst, was zur Versorgung Deiner Hand wichtig und notwendig ist. Ich hatte das auch mal, und mir wurde dies so erklärt, dass die Druckstellen an der Hand durch den Lenker bzw. die Griffe, genau auf den sog. Karpaltunnel an der Unterseite der Hand drücken, und somit die Nervenbahnen, welche dort verlaufen, abklemmen. Dies führt zu Beschwerden in der Hand, bis hin zur Taubheit. Dagegen helfen auf jeden Fall spezielle, ergonomisch geformte Griffe, welche eine größere Auflagefläche der Hand auf dem Lenkergriff ermöglichen. Außerdem sollte man so oft wie möglich umgreifen, d.h. die möglichen Druckstellen immer wieder entlasten. Vielleicht ist es auch hilfreich sich an dem Lenker noch diese Bullhorns anzubauen. Ich könnte ohne ein ständiges Umgreifen und Ändern der Griffpositionen gar nicht mehr radeln.

11 Wochen nach knöcherner Kapselausriss Prellung - wie lange sollte man Pause machen?

Hallo :)

Ich hätte da mal eine Frage. Und zwar hab ich mir vor 12 Wochen im Schulsport beim Basketball spielen einen knöchernen Kapselausriss am linken Zeigefinger am Mittelgelenk zugezogen. Ich war im Krankenhaus und hab dort eine Gipsschiene bekommen, die ich 2 1/2 Wochen tragen musste. Die darauffolgende 2 weiteren Wochen durfte ich keinen Sport machen und musste auch die nächsten 5 Wochen bei Ballsportarten meinen Finger tapen.

Jetzt habe ich letzten Donnerstag (11 1/2 Wochen danach) das 2. Mal wieder Handball ohne Tape trainiert und natürlich prompt einen Ball wieder auf den Finger bekommen. Der Schmerz war an der gleichen Stelle, eventuell minimal schwächer und mein Finger bekann langsam zu schwellen und es entwickelt sich an der gleichen Stelle wie bei dem Kapselausriss ein blauer Fleck. Auch die Bewegungsfreiheit war nur etwas schwächer eingeschränkt. Als ich zu Hause war und gegessen hatte, kühlte ich ihn 2 Stunden lang bis meine Mutter nach Hause kam. Mit dieser sprach ich ab nicht ins Krankenhaus zu gehen. Sie wollte aber einen Termin bei einem Unfallarzt ausmachen für Freitag Nachmittag. Da dieser zu der Zeit keine Sprechstunde hatte, fuhren wir nach der Schule, in der ich meinen Finger getapet hatte, ins Krankenhaus. Dort wurde ich von einem mir sehr unsympathischen Arzt behandelt, der mir nach kurzer Begutachtung und Röntgen eine Prellung diagnostizierte. Er drückte mir Schmerztabletten in die Hand und meinte schonen. Ein Attest meinte er nach Nachfrage, darf er mir nicht geben.

Mittlerweile sind die Schmerzen und die Schwellung zum Glück wieder fast komplett weg und ich kann ihn fast komplett normal bewegen und auch der blaue Fleck verschwindet langsam. Ich weiß aber einfach nicht was ich jetzt tun soll. Ich habe morgen wieder Sportunterricht, Volleyball. Aber mir ist es jetzt einfach echt wichtig, dass das alles komplett auskuriert und ich jetzt absolut nichts riskieren will. Was meint ihr wie lange ich Pause vom Handballtraining und Volleyball im Schulsport machen soll?

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Streckprobleme Knie nach Schlag von vorne

Hallo zusammen,

am 1.8. hatte ich ein Fußballspiel. Dabei bin ich mit dem gegnerischen Torwart zusammengeprallt und habe einen Schlag von vorne gegen mein Knie erhalten. Dem Gegner trifft keine Schuld, ich habe dummerweise nicht zurückgezogen. Bin dann kurz liegengeblieben und habe mich auswechseln lassen.

Nun ja, die ersten 2-3 Tage bin ich auch mit Schmerztabletten nur gehumpelt. Komisch war, dass das Knie nicht wirklich angeschwollen ist.

Habe dann eine Woche versucht, das Knie durch Fahrradfahren zu bewegen, dies ging auch einwandfrei. Nachdem das Laufen auch nach 10 Tagen noch nicht optimal ging, bin ich zu einem Unfallarzt, der auch diverse Weiterbildungen für Sportverletzungen hat.

Er hat das Knie geröngt und mein Knie in alle Richtungen bewegt. Dann meinte er, dass es sich um eine Kapselüberdehnung handelt. Er verschrieb mir zwei Wochen lang entzündungshemmende Schmerztabletten, welche ich auch nahm. Außerdem riet er mir zu leichter Belastung.

Nun sind ca. 7 Wochen seit dem Unfall vergangen. Ich bin regelmäßig, aber nicht übermäßig, gejoggt und habe Krafttraining gemacht. Solange ich in Bewegung war/bin, habe ich keinerlei Beschwerden. Es sind sogar nach kurzer Aufwärmphase Extrembelastungen wie Sprints und Sprünge problemlos möglich.

Probleme habe ich aber im Alltag. Ich kann das Knie nicht zu 100% nach hinten durchstrecken. Die Streckbewegung geht ziemlich gut, wenn ich mich bewegt habe, aber garnicht, wenn ich zur Ruhe komme. Bis vor einer Woche hatte ich immer große Schmerzen nach dem Aufstehen in der Früh, dies bessert sich aber langsam. Was sich aber nicht bessert wenn ich sitze und dann aufstehe. Die ersten Schritte kann ich nicht problemlos gehen.

Ich wäre dankbar für Tipps. Ich weiß auch, dass dieses Forum keinen weiteren Arztbesuch ersetzen kann. Mein Problem ist aber, dass ich in zwei Wochen bei der Bundeswehr anfange. Sollte der Arzt etwas Schlimmeres feststellen, werde ich aller Vorrausst nach ausgemustert und stehe auf der Straße. Nun versuche ich die Probleme zu kaschieren. Und wenn es nicht besser wird, nach Ablauf der Probezeit zu einem Truppenarzt zu gehen.

Vielen Dank für die Antworten!

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Verkürzte Bänder im re. Fuß, was kann man tun?

Hallo Sportfans,

vor 3,5 Jahren hatte ich einen Unfall bei dem ziemlich alles an Knochen im re. Fuß kaputt gegangen ist. Am Sprunggelenk/Bändern war damals eigentlich nichts, zumindest nichts bekannt. Allerdings ging so einiges schief, ich traue denen auch zu dass sie da was übersehen haben. Ich bekam dann einen Fixateur externe und bin acht Wochen lang auf Krücken herumgelaufen bevor ich wieder anfangen konnte. Heute habe ich eigentlich keine Probleme mehr, nur beim Reiten mit kurzen Steigbügeln (ich bin Spring- und Vielseitigkeitsreiterin, also kein herumdümpeln im Schritt, sondern wirklich sportliches Reiten mit langen Strecken im Galopp bei denen die Knie und Füße natürlich stark belastet werden, da man im Sattel steht) habe ich zuweilen echte Schwierigkeiten. Es fühlt sich teilweise so an als wäre der rechte Steigbügel erheblich kürzer als der linke, ich kann mit dem rechten Fuß kaum federn und habe Schwierigkeiten das Bein vorne am Gurt zu halten da es teilweise einige cm nach hinten rutscht. Infolge dieser Einschränkungen schmeißt es mich voll nach links und ich sitze schief auf dem Pferd. Es sind keine Schmerzen, jedoch ein recht unangenehmes Ziehen im Sprunggelenk außen, mit dem ich wohl leben könnte, wären da nicht die motorischen Einschränkungen. Das Sprunggelenk ist übrigens noch immer dicker als das andere. Ich habe den Verdacht dass das an den Bändern liegt. Kann mir jemand sagen was man da tun kann? Einen entsprechenden Arzt kann ich natürlich aufsuchen, aber bevor der mir sagt dass man da eigentlich nichts tun kann, wollte ich hier mal nach Erfahrungen fragen. Gibt es irgendwelche Übungen? Haut in die Tasten, freue mich über Antworten :)

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