was tun bei höhenangst trotz erfahrung?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Alexandra, ich kann deine Frustration nachvollziehen, auch ich hatte früher stark mit Höhenangst zu kämpfen.

Das Problem liegt darin, dass du die Situation "Höhe" mit der starken Emotion "Angst" und dem Gefühl des Kontrollverlustes verknüpft hast und diese Verknüpfung immer wieder auf's neue durchlebt hast. Am Einfachsten wäre jetzt diese Verknüpfungen zu schwächen und andere positive aufzubauen indem du es öfters machst -geht ja aber nicht. Du kannst aber die Situation so gut es geht im Trockenen zu simulieren. Stell dir mit sovielen Details wie möglich vor wie so ein Kletterausflug abläuft, wie du da hängst, wie weit deine Sicherungspartner entfernt sind und wie hoch du bist, die Bäume die du siehst, der Wind etc... Versuche dann positive Seiten dieser Situation zu finden und dir diese dann lebhaft zu verdeutlichen. Ich habe daran gedacht, dass es toll ist so frei zu sein, mitten in der Natur, so weit weg von allen Alltagsproblemen, alleine in der Ruhe der Felswand. Wie exotisch dieser Ort dadurch ist, dass nur wenige Menschen hierhin kommen etc... Ich bin draußen klettern gegangen TROTZ der Höhe und mein Ziel war es mich so "umzuprogramieren" dass ich WEGEN der Höhe klettern gehen würde. Das ist entscheidend, dass musst du irgendwie hinbekommen. Stell dir eine angenehme Situation vor, wie im Frühling durch eine Blumenwiese zu laufen oder morgens alleine durch den Wald zu spazieren und der Natur zu lauschen. Die kleinen Details sind wichtig: das Rascheln der Blätter, die Tautropfen, der Geruch von modrigen Blättern, der kleine Pilz der dort drüben wächst, der Sonnenstrahl der durch das Blätterdach auf den Weg fällt, die Wärme der Sonne, oder das Geräusch deiner Schuhe auf dem Waldweg. Solche Details musst du für dich entdecken, die den Ausflug in die Höhe zu einem tollen Ereignis werden lassen, so dass du dich darauf freuen kannst. Mit diesem mentalen Training kannst du so versuchen deine bisherigen Denkmuster zu verändern, zu überschreiben wenn man so will. Der Erfolg ist aber ganz klar abhängig davon wie gewissenhaft du das übst. Aber es wird auf jeden Fall helfen wenn du es machst. Vielleicht dauert es länger als eine Klettersaison aber das sollte dich nicht abhalten.

Wenn du dann wieder in der Wand hängst oder dich erst auf den Vorstieg vorbereitest und dann die alten Gedanken und Gefühle hochkommen, dann versuche sie nicht zu ignorieren sondern sie erst bewusst wahrzunehmen und dann aber mit den neuen "guten" Gedanken zu ergänzen. Überfordere dich nicht, wenn du vor'm Vorstieg ein paar Minuten länger brauchst um dich in die richtige Stimmung zu bringen, ist das ok. Oder an der nächsten Expresse, falls du merkst es geht wieder los, dann entspann dich, schau dich um, versuche solange nicht weiterzuklettern bis du wieder ein gutes Gefühl hast, bist du wieder gemerkt hast, wie toll es ist, bis du dir wieder all die guten Seiten der Situation wieder bewusst gemacht hast. Dann geh weiter...

Hoffe das hilft dir irgendwie. Als Motivation kann ich dir mitgeben, dass ich bei meinem ersten Kletterausflug in der Halle so 7m geschafft hab' und dann völlig panisch am Ende da hing und mein Kopf einfach nur dicht gemacht hat. Mittlerweile nach 4 Jahren Klettersport, kann ich in fiesen Dächern Routen schrauben und habe innerlich ein Grinsen wenn ich draußen vorsteige und weiß dass ich ziemlich bald nen sicheren Abgang machen werden und geniesse die "Achterbahnfahrt" des freien Falls. :)

Da du nicht die Möglichkeit hast dich öfters in Höhen zu begeben, so das der Körper sich daran gewöhnen kann, wirst du mit der anfänglichen Höhenangst leben müssen. Du kannst im Vorfeld vor dem Aufstieg nur versuchen dich über Atemübungen oder Meditatives Training innerlich zu beruhigen. In wie weit dies aber hilft steht auf einem anderen Blatt. Probiere es einfach aus.

Einfach den inneren Schweinehund überwinden. Denn ein Problem ist nur so lange ein Problem wie du es vor dir herschiebst. Nietzsche sagte mal: Wenn du Angst hast, so mache genau das wovor du dich ängstigst. Die Angst wird verschwinden, sobald du es getan hast.

Ist dieses Training sinnvoll? Dauerhaftes Anspannen der Muskulatur für Fußball?

Moin Leute,

ich habe hier mal eine Frage zu 'nem Training. Ich bin Fußballer (kein Profi) und derzeit ist Winterpause. Um auch für die Rückrunde fit zu sein gehe ich nun etwas öfter ins Fitnessstudio um bisschen auf's Laufband zu gehen, bisschen Krafttraining zu machen, sowas halt. Nun hat es zeitlich so gepasst, dass gerade ein Kurs stattfand, als Rücken-Fit, publiziert, den ich einfach mal mitmachte. Schien eher eine Frauendomäne zu sein, denn ich war mit zwei weiteren Männern nur unter Frauen. Auch die kurze Aerobic-Einlage zum Warmmachen hatte mich irritiert, aber darum geht's jetzt eigentlich nicht.

Es hieß zwar Rücken-Fit, aber auch andere Körperteile wurden rangenommen, speziell die vordere Oberschenkelmuskulatur und Gesäßmuskulatur (hab gerade tierischen Muskelkater :D). Dort ging es in der Regel darum die Spannung über einen längeren Zeitraum zu halten. Beispielsweise lag man auf'm Rücken, streckte alle Gliedmaßen von sich und hielt diese ein paar cm über dem Boden und das eben mehrere Sekunden bis wenige Minuten lang (habe mir übelst einen abgebrochen, Muskelzittern setzte ein).

Nun ist es beim Fußball ja so, dass die Spannung nie gehalten wird. Beispielsweise werden beim Sprint ja jeweils unterschiedliche Muskelgruppen nur kurzzeitig und schnell aktiviert (in sehr kurzen Intervallen), wo die Anspannphase ja keine Sekunde übersteigt. Genauso bei 'nem Schuß, wo der Körper kurz angespannt wird um dann die Kraft beim Impakt auf das Spielgerät entladen wird.

Jetzt habe ich bedenken, dass dieses andauernde Anspannen nicht von Vorteil für das Fußballspielen ist, vielleicht, dass es sogar kontraproduktiv ist. Ich fürchte, dass dadurch sich gar Schußtkraft, Wendigkeit und Spritzigkeit verschlechtern könnten. Sind diese Befürchtungen berechtigt oder absoluter Schwachsinn? Eigentlich hatte mir der Kurs Spaß gemacht und ich würde ich gerne wöchentlich mitmachen bis die Winterpause vorbei ist, auch wenn die weibliche Herde mich da ganz schön alt hat aussehen lassen (ich mecker nie wieder über Yoga oder sowas, bleibt mir fast nur noch Nordic-Walking zur Belustigung :D) und ich mehrmals während des Kurses um ein Ende dieser Geißelung meines Körpers (und Seele :D) gefleht habe merkte ich, dass ich hier eben klare Nachteile habe.

Also die grundlegende Frage: Wenn sich die Muskulatur auf ungewohnte Bewegungsabläufe anpasst, verschlechtert sie sich für eigentlich gewohnte Bewegungen?

Danke für's Lesen des ganzen Textes, aber kürzer ging es nicht zu beschreiben. Auf Antworten würde ich mich freuen!

Gruß Lynx

...zur Frage

Woran erkennt man ob man beim klettern die gurtlasche zurückstecken muss oder nicht?

Hi,

Woran erkennt man beim klettern an einem Gurt , ob man die Gurtlasche zurückstecken muss oder nicht?

Danke!

...zur Frage

Wie viele Trainingspausen muss ich machen? Trainingsplan siehe unten

Hallo, also ich bin Hobbysportler und habe allerdings durch mein Studium genug Zeit das ganze etwas ausführlicher zu machen. Also ich gehe Montags 15km laufen und 2hKlettern, Dienstags gehe ich in ein Berg-und Klettersport Krafttraining und danach noch 1,5h Bouldern, Mittwochs laufe ich 15km, Donnerstags laufe ich 15km und mache oft noch meine Übungen (160Liegestützen, 8Sätze Bauchmuskelübungen, 12Sätze Rücken und Schultermuskulatur, dazu noch Unterarmmuskulaturübungen), am Wochenende mache ich das ganze nochmal und gehe auch oft noch mal Klettern oder Radlfahren oder Laufen, also eines der 3 Sachen eigentlich immer. Meine Frage ist jetzt, sollte ich mehr Trainingspausen machen? Und muss ich aufs Jahr gesehen Pausenzeiten einplanen? Ich will das ganze nicht ungesund betreiben, aber würde ungern Zwangspausen einlegen....

Vielen Dank für Eure Hilfe

...zur Frage

wo gibt es Angstseminare o.ä. ?

Ich habe extreme Höhenangst (mit Panik, Atemnot usw.) und auch Platzangst. Mein Traum ist es aber mal Snowboard zu fahren nur leider kann ich keinenBerg runterfahren wenn ich nicht hoch komme. Liftfahren wäre der Horror. Im Netz finde ich zwar Psychotherapeuten aber irgendwie nix über Seminare/kurse etc. Flugangst habe ich nicht. Weiss da jemand was ? Mich alleine zu therapieren klappt nicht, dazu kann ich dann meinen inneren Schweinehund nicht überwinden.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?