Was sind optimale Bedingungen für einen Marathon?

2 Antworten

... unabhängig von statistiken, die stimmen und auf die man auch vertrauen soll, musst du selbst ein bißchen experimentieren. ich bin bei meinen bisher vier marathon-läufen, die alle im herbst waren, immer mehr dazu übergegangen, möglichst wenig kleidung zu tragen, d.h. kurze hose, ärmelloses shirt und auf dem kopf ein nach oben offenes tuch (so eine art stirnband"tuch" gegen schweiß in den augen, aber so, dass der schweiß auch über den kopf und die kopfhaut verdunsten kann). es ist nach meiner erfahrung sehr sehr wichtig, dass der körper möglichst frei "atmen" kann, bei mir ist es so: je weniger kleidung, desto schneller war ich - wenn dann noch kühles wetter und möglichst windstille herrscht, dann läufts!! viel spaß beim experimentieren!!

Ich glaube, dass hängt von jedem selber ab. Ich selbst laufe sehr gerne im Regen, da nach meinem Empfinden die Luft besser ist. Allerdings ein ganzer Marathon im Regen, wird auch nicht gut sein, da man trotz Anstrengung wohl auch auskühlen könnte. Ich würde bei einem Marathon dann ein fühlingshaftes Wetter 15-20 Grad bevorzugen. Bei meine beiden Marathon war es jedes mal sehr Warm, habe auch die gut überstanden, aber starke Sonneneinwirkungen machen einem nicht nur während des Laufs zu schaffen, sonder auch hinterher. Man sollte nicht auf Sonnencreme verzichten, auch wenn die beim Laufen oft sehr schmierig wird. auch sollte man beim Eincremen des Gesichts aufpassen. Bei Schwitzen brennt die Creme in den Augen.

Erster Marathon (in 4:04) - starke Übelkeit ab km 28 bremste

Erster Marathon (in 4:04) - starke Übelkeit ab km 28 bremste

Hallo zusammmen!

So, die Premiere habe ich überstanden, zu meiner nur mäßigen Zufriedenheit, ich hatte eine Zielzeit von ca. 3:45 angepeilt. Zum allerersten Mal kam bei einem Lauf Übelkeit auf, ich musste mein Tempo deutlich drosseln, sonst hätte ich womöglich gespukt (das habe ich mal schön gelassen, weil ich nicht wußte, ob mich ein Erbrechen erleichtert hätte oder mich ggf. ein derartiger Eingriff in den Salzhaushalt noch sehr viel stärker geschwächt/ gebremst hätte).

Zu den Fakten:

• mein Maximalpuls ist 208, ich bin die Hälfte des Marathons ca. mit Puls 192 (!) laut Polar-Uhr in 1:53 gelaufen, ohne größere Beschwerden oder Quälerei

• ab km 28 wurde mir sehr übel, ich musste also einbremsen

• ab km 10 alle 5 km eine PowerBar Energy-Gel und recht wenig Wasser

• ich habe während des Trainings auch nur Wasser getrunken, darum wollte ich nicht auf den angebotene lauwarmen Eistee umsteigen; leider war das Wasser sehr kalt, ca. 5 Grad. Wasser war zu kalt, bei meinem Puls und schneller Atmung bekam ich nur ca. 0,25 l/ 5 km rein - aber draußen hatte es auch nur 5 Grad, also mäßiger Wasserverlust über Schwitzen


Meine Frage: Das was falsch lief, ist klar, nur bitte was genau?! Warum genau wurde mir übel? Hat der Magen bei dem hohen Puls abgeschaltet und die Energie-Aufnahme verweigert? Habe ich einfach zu wenig Wasser getrunken? Soll ich mich zwingen, beim Marathon unter einer Pulsgrenze zu laufen, auch wenn ich ohne (gefühlte) Problem schneller könnte? Wie testet man verlässlich die Ernährung während des Marathons, sowohl was Pulsniveau als auch Dauer des Belastung angeht?! (m.E. wurde ein HM-Wettkampf in meinem Fall nicht ausreichen, da die Übelkeit erst bei km 28 aufkam).

Ich danke Euch sehr für jeden Hinweis!

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