Was sind die Vor- und Nachteile von einem Alurahmen fürs Rennrad?

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2 Antworten

Für Hobbyradler bzw. Amateursportler kann ich nur Aluminiumrahmen empfehlen. Carbonrahmen sind sehr anfällig, jeder Sturz kann die Haltbarkeit des Materials stark beeinträchtigen, ohne dass man das von außen sehen kann. Die mittlerweile geringen Gewichtsvorteile von Carbon sind vernachlässigbar. Wenn du genug Geld hast und etwas außergewöhnliches möchtest, greif zu Stahl oder Titan! Weitere Infos zu Rennrad Rahmen und den Materialien findest du auf http://www.rennrad-rahmen.net

Aluminium ist das Material, das am häufigsten eingesetzt wird, ist somit beim Rennrad immer noch das Standard-Material, auch wenn in den vergangenen Jahren immer mehr Kohlefaser (Carbon) eingesetzt wird.

Die Stärken des Aluminiums sind die hohe Festigkeit bei dünnen Wandstärken und damit verbundenen geringerem Gewicht sowie die Korrosionsbeständigkeit. Außerdem ist Aluminium vergleichsweise preiswert, da hier eine höhere Produktionsmenge erreicht werden kann. Sehr leichte Aluminiumrahmen erreichen das Gewicht eines Carbon-Rahmens, sind aber extrem anfällig für Beschädigungen beim Sturz, da die Wandstärken bis auf 0,6 Millimeter reichen. In der Regel haben solche Schäden aber nur kosmetische Folgen (Beulen). Bei Carbon dagegen sind Beschädigungen zunächst nicht sicht- und erkennbar, doch im Gegensatz zu Aluminiumrahmen kollabiert das Material ohne Ankündigung und sofort, so dass Carbon nach schwereren Einwirkungen ausgetauscht werden sollte. Carbon hat aber den Vorteil, dass bei leichterem Gewicht eine gleiche oder höhere Steifigkeit des Rahmens erreicht werden kann. Dafür sind solche Rahmen aber teurer.

Rahmen aus Stahl sind hingegen selten geworden und werden nur noch von Puristen gefahren. Sie sind vergleichsweise schwer, wirken durch die schmaleren Rohre aber auf manchem filigraner.

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