Was sind die Koordinativen Fähigkeiten?

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Die Koordinativen Fähigkeiten im Training: Bei der Auswahl der Trainingsinhalte und -mittel gilt, dass es nur dann zentralnervöse bzw. reflektorische Anpassungserscheinungen geben kann, wenn immer wieder neue Reize gesetzt werden, d.h. wenn abwechlungsreich unter Beachtung der motwendigen mehtodischen Maßnahmen geübt wird. Für das Training bedeutet das, dass immer am Beginn der Bewegungsschulung eine optische Information und eine verbale Information vorhanden sein muss. Parallel dazu oder in der Folge ist die Methode der Varation und Kombination von Übungen zu Erhöhung der koordinativen Anforderungen von besonderer Bedeutung. Zu beachten ist: Keine Sportart kann alleine alle koordinativen Fähigkeiten optimal entwickeln. Nur die Kombination sich ergänzender Sportarten -also eine Art Polysportivität- führt zu einer perfekten koordinativen Ausbildung.

Die Koordinativen Fähigkeiten treten immer in einer sportartspezifischen KOmbination auf, jede Sportart hat ihr eigenes Anforderungsprofil. Daher her sind sie selten genau voneinander unterscheidbar. Die KF dienen vor allem der Unfall- u. Verletzungsprophylaxe. Sie stellen die Grundlage einer guten sensomotorischen Lernfähigkeit dar und tragen zur ausgeprägten Ökonomie der Bewegungen bei, was zu einem höheren Ausnutzungsgrad der konditionellen Fähikeiten führt. Nebenbei erleichtern sie auch die Übertragung von sporttechnischen Fähigkeiten auf andere Sportarten.

Mehtodische Maßnahmen für ein koordinatives Training wären z.B. Varaition der Bewegungsausführung: Sprünge mit Anhocken, Angrätschen der Beine, Übungen mit Tempowechsel. Veränderung der äußeren Bedingungen: Übungen in verändertem Gelände mit Geräten oder Partner, Verkleinerung oder Erhöhung der Unterstützungsfläche. Kombinieren von Bewegungsfertigkeiten: Verbindung verschiedener Gymnastischer oder turnerischer Elemente, Spielkombination. Üben unter Zeitdruck: Reaktionsschulende Übungen, Hindernisläufe nach Zeit. Variation der Informationsaufnahme: Balancieren mit Blick nach oben, geneigtem Kopf oder verbundenen Augen, Üben vor dem Spiegel, Präzisionsbewegungen mit objektiver Zusatzinformationen. Üben nach Vorbelastung: Auführen komplizierter Bewegungen am Ende iner Trainingseinheit, Balancierübungen nach mehreren Drehungen und Rollen.

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