Was passiert bei Muskelübersäuerung?

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2 Antworten

Wenn du hart trainierst, sodass eine die Energieversorgung der Muskeln über die eingeatmete Luft nicht mehr ausreicht, muss der Körper vermehrt Sauerstoff aufnehmen. Das nennt man die aerobe/anaerobe Schwelle. Wenn diese erreicht ist und auch auf einem längeren / kürzeren Zeitraum eingehalten wird, muss der Körper sich anders behelfen-mittels Laktat. (Kurz oder lang ist da relativ und abhängig vom Trainingszustand des Betroffenen) Laktat(Salz der Milchsäure) ist an sich eigentlich etwas "gutes", denn es wandert durch den ganzen Körper und wird an jeder Stelle, an der Energie benötigt wird, verbraucht.("anaerob laktizide Energiebereitstellung") Laktat entsteht dabei als Abfallprodukt in diesem anaeroben SToffwechsel, führt aber wie gesagt zur Übersäuerung der Muskulatur, dass sich als "schwere Beine" bemerkbar macht.

Da es aber zur Säuren gehört kann der trainierte/untrainierte Körper nur eine bestimmte Zeit damit umgehen. Ein Sportler, der diese Grenze das erste mal erreicht, wird nach ein paar Minuten schon Probleme haben, trainiert man aber öfters an diese Schwelle, gewöhnt sich der Körper daran, mit Laktat umzugehen.

Kurz gesagt: Der Körper will sich helfen, indem er Milchsäure herstellt, dies schadet ihm aber, weil es säurehaltig ist, un ihm das weh tut.


Alle Angaben ohne Gewähr, ich habe mir das selbst alles angelesen.

Bei Anstrengung und Sauerstoffmangel müssen die Muskeln, auf eine sauerstofffreie Energieproduktion umzustellen. Dabei entsteht Milchsäure, die zu einer Übersäuerung des Muskels führt, die sich negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirkt und die Muskeln schlapp macht.

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