Was muss man beim Kauf eines Mountainbike beachten?

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Die Frage lautet zunächst, ob es unbedingt vollgefederte Räder sein müssen. Zwar habt Ihr bislang welche besessen, aber war das tatsächlich erforderlich? Vollgefederte sind im Gegensatz zu Hardtails oder ungefederten Räder schwerer und bei sonst gleicher Ausstattung teurer.

Wenn Ihr Euch nicht gerade Trails hinunterstürzt oder sonst ständig über buckelige Pisten fahrt, sondern überwiegend Wald- oder Radfernwege, dann solltet Ihr darüber nachdenken, ob nicht ein leichteres Hardtail reicht, zumal Federungen den Nachteil haben, dass sie einen Teil der Trittenergie aufnehmen, es sei denn, man arretiert die Dämpfer manuell per Schalter oder automatisch bei den teuren so genannten Plattformdämpfern mit Trägheitsventil.

Grundsätzlich gilt, dass man darauf achten sollte, dass die Komponenten möglichst sortenrein verbaut werden. Bei manchen Modellen handelt es sich um Mogelpackungen. Das prominent platzierte Schaltwerk und die Hebel sind etwa Markenware (Shimano, SRAM, Campagnolo, wobei beim MTB letztere Marke eher selten vertretenist), wogegen die weniger gut einsehbaren Teile wie Innenlager (was heute aber integraler Bestandteil der Kurbel ist), Bremsarme oder Naben durch billige No-Name-Teile ersetzt werden. Manchmal wird auch eine billige Seilzug-Scheibenbremse als Blickfang eingebaut (Hinterrad konventionell) Also Vorsicht!

Allerdings gibt es hier auch Ausnahmen, so gibt es mittlerweile sehr gute Hersteller von Fremdkomponenten, etwa FSA, die nicht nur schöne, sondern auch sehr gut funktionierende Teile herstellen, die Original-Teile gleichwertig ersetzen können, etwa bei Kurbeln.

Außerdem sollte der Rahmen gut verarbeitet sein, das heißt, die Aluminium-Schweißnähte sollten sauber, die Lackierung frei von Fehlern sein.

Ansonsten solltet Ihr beim Neukauf gleich darauf achten, die richtige Größe zu finden. Hier spielt die Rahmenhöhe die wichtigste Rolle.

Diese wird die folgt ermittelt. Man nimmt einen Zollstock und eine Wasserwaage, stellt sich gerade mit dem Rücken an die Wand, die Füße etwa zehn Zentimeter auseinander. Dann die Wasserwaage gerade mit leichtem Druck in den Schritt drücken, dann mit dem Zollstock den Abstand zwischen Waage und Boden messen.

Beim MTB wird die Rahmenhöhe im Handel in der Regel in Zoll (ein Zoll = 2,54 cm) angegeben. Daher muss die Schrittlänge vorher in Zoll umgerechnet werden (geteilt durch 2,54). Dann den Wert mal 0,226 nehmen, dann hat man die rechnerische MTB-Rahmenhöhe in Zoll.

In der Realität kann die tatsächliche ("Wohlfühl-") Rahmenhöhe leicht abweichen, ob man einem Rahmen zurechtkommt, muss man bei einer Probefahrt im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Außerdem können durch Wahl des Vorbaus und einige Einstellungen (Neigung, Sitzhöhe) noch geringfügige Korrekturen vorgenommen werden. Die genannten Rechenformeln sind dafür aber die Grundlage.

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