Was kann man von dem Polar OwnIndex halten?

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2 Antworten

Also meine Pulsuhr hat auch diese Funktion, ich muss aber sagen, dass ich mich bei solchen Werten eher auf eine Sportmedizinische Untersuchung verlasse. Aber es steckt schon was hinter diesem Wert, denn der Gurt misst quasi die 'Art' des Elektrischen Impulses, und dadurch berechnet die Uhr diesen Wert, aber wie gesagt, verlassen würde ich mich nicht 100% darauf, wobei es dennoch interessant ist das ab und zu mal zu cheken mit der Uhr!

Basis der Ermittlung des "OwnIndex" ist neben dem Alter, des Gewichts, des Geschlechts, der Größe, die man manuell eingeben muss, auch und vor allem die so genannte Herzfrequenzvariabilität.

Es ist so, dass das Herz mal in kürzerem, mal im längeren Abstand kontrahiert. Es gibt immer wieder Abweichungen im Millisekundenbereich. Das bezeichnet man als Herzfrequenzvariabilität, ein völlig normaler Vorgang.

Sportliche Belastungen wirken sich stabilisierend auf die Herzfrequenz aus. Je höher die HF, desto gleichmäßiger der Schlag, also geringer die Herzfrequenzvariabilität. In Ruhe ist sie am höchsten. Je besser man trainiert ist, desto geringer wird die Herzfrequenzvariabilität bei der Belastung.

Die Funktion "OwnIndex" ist in der Lage, diese Veränderungen im Millisekundenbereich zu ermitteln und daraus den Trainingszustand sowie gewisse Schlussfolgerungen (Zielzonenermittlung) zu ziehen.

Allerdings sind sportmedizinische Untersuchungen, wie von chaudry gesagt, wesentlich genauer. Aber diese wird nur ein oder zweimal im Jahr durchgeführt, während die "OwnIndex"-Ermittlung auch gerne täglich gemacht werden kann. Somit halte ich diese Funktion für eine sinnvolle Ergänzung.

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