Was kann ich gegen Nackenschmerzen beim klettern unternehmen?

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7 Antworten

Den Nacken immer wieder zu dehnen zwischendruch hilft auch sehr gut. Also sacht nach vorne/hinten/links/rechts neigen, bis man eine leichte Dehnung spürt und das ein Weilchen halten. Ab und zu eine Nackenmassage tut natürlich auch sehr gut, kann man sich ja gegenseitig gönnen.

Super, diese Brille werde ich mal testen. Aber auch der Tipp mit dem Brustkorb finde ich gut. Danke!

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Ich hab immer einen Pulli oder Sweater dabei, den rolle ich zusammen, hänge ihn um den Nacken, Ärmel an der Brust überkreuzen und links und rechts in den Gurt stecken. Stützt so ganz gut. Brille ist aber schon super, wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat.

Vielleicht willst Du Dir eine Sicherungsbrille anschaffen. Hier kannst Du mal eine anschauen. http://www.powernplay.de/pi1/index.htm Zugegeben, der Preis ist etwas happig, aber ich habe schon viele begeisterte Stimmen gehört. Sie ist auch für Brillenträger geeignet. Das Prinzip ist ganz einfach: Über ein verspiegeltes Prisma wird das vom Kletterer ausgehende, von oben kommende Licht um 90 Grad in die Horizontale umgelenkt. Somit kann die Sicherungsperson den Kopf in Normalposition halten und muss ihn nicht mehr nach oben strecken. Ich selbst habe aber keine solche Brille. Die Nackenbeschwerden hatte ich anfangs auch. Sie sind dann aber wieder verschwunden, nachdem ich mir ein spezielles Nackenkissen für die Nacht angeschafft habe.

brille habe ich schon probiert. ist sehr gewöhnungsbedürftig und kommt m.e. nur für die halle in frage. im freien gelände wäre mir das sichtfeld zu eingeschränkt und außerdem ist es kaum zu ertragen, dass die bewegung des kopfes nicht mit dem übertragenen bild übereinstimmt.

Wenn Du beim Sichern und Hochschauen darauf achtest, den Brustkorb aktiv nach vorne zu schieben ist es nach meinen Erfahrungen auch besser mit den Nackenschmerzen. Dazu viel dehnen.

Hi

versuche, an den Bewegungen des Partnerseils die Aktionen deines Kletterpartners zu erkennen und entsprechend zu reagieren, dann musst du nicht permanent nach oben schauen und kannst den Kopf ab und zu zur Entspannung auch mal nach unten nehmen.

Permanenter Blickkontakt ist nicht notwendig und draussen im freien Gelände oft schon nach wenigen Klettermetern nicht mehr möglich.

allerdings ist hierfür die korrekte Anwendung der Sicherungstechnik notwendig, damit du auch bei einem überraschenden Sturz deinen Kletterpartner sicher hälst.

Gruß, Daniel

Hi, habe die Sicherungsbrille jetzt seit über einem Jahr regelmäßig im Einsatz. Konnte zeitweise nach lämgerem Sichern nicht mehr klettern. Jetzt überhaupt keine Probleme mehr. Am Anfang den Kopf nicht soviel hin-und herbewegen und wenn man sich mal daran gewöhnt hat, dann ist diese Brille ein wahrer Segen. Man/Frau sieht allerdings auch ein wenig blöd damit aus. ;-( Gruß Paul

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