Was kann ich gegen eine Verhärtung im Oberschenkel beim Laufen tun?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi,

auf gar keinen Fall darfst du so trainieren, daß dein Oberschenkel gestresst ist. Du musst dich so lange zurückhalten, bis das wirklich vollständig ausgeheilt ist, sonst verschleppst du das immer weiter. Das ist das A und O, machst du das nicht, ist alle Therapie vergeblich.

Zusätzlich zur Physio kannst du leichte Dehnungen machen, bei aufgewärmten Muskeln, alles deutlich unter der Schmerzgrenze. Auch ein Krafttraining für die Beine könnte dir weiterhelfen.

Ballsport ist erst mal nicht gut, wegen der sprunghaften plötzlichen Höchstbelastungen, die sich da einfach nicht vermeiden lassen, gerade als Torwart.

Keep cool, sei geduldig.

vg,

Hi,

du schreibst, "War beim Arzt, hab mich geschont, aber leider zwei Mal zu früh, zu hohe Belastung gehabt und deshalb immer noch Probleme."

Heisst das, das die Verletzung 2x nach unvollständiger Ausheilung wieder neu aufgebrochen ist? Der Muskelfaserriss also 2 x wieder aufgefrischt wurde? Da du die Zahl 2 nennst, gehe ich davon aus, dass du das als konkretes Ereignis gespürt hast.

Wenn das so ist, kannst du dir einen Teil der Antwort selber geben. Diesmal ausheilen lassen und daher keine hohen und auch keine lang andauernden Belastungen wie z.B. Dauerlauf!

Die umgebenden Muskelfasern bauen eine Schutzspannung um die verletzte Stelle herum auf, indem sie verstärkt kontrahieren und damit die verletzten Fasern entlasten. Das ist notwendig aber auch gefährlich. Denn jetzt sind die unter Schutzspannung stehenden Fasern eher gefährdet, eine Verletzung zu erleiden, als unter Normalbedingungen. Deswegen weder hohe noch langgandauernde Belastungen, sonst verletzt du diese Fasern noch zusätzlich. Du spürst selber, welche Bewegung (Ausmaß und Intensität) dir gut tut. Höre dazu auf dein Körpergefühl. Das betrifft auch deine Frage nach dem Torwarttraining, die dir niemand beantworten kann ausser du dir selber. Wenn sich das Training gut anfühlt und du für jede Situation eine Spitzenbelastung ausschliessen kannst(!), warum nicht. Aber eine heftige Bewegung und alles geht von vorne los.

Es gibt auch den Fall, dass wenn eine muskuläre Schutzspannung über lange Zeit angehalten hat, sich diese nicht mehr von alleine verliert, auch wenn die Ursache mittlerweile ausgeheilt ist. Das kann man dann mit physiotherapeutischen Maßnahmen in den Griff bekommen.

ich finde auch, dass du das nicht weiter verschleppen solltest, sondern einmal richtig auskurieren. 

Für die Zukunft solltest du unterstützende Kleidung tragen, die die Blutzirkulation fördert und den Oberschenkelmuskel warmhält. Mein Team holt die Sachen immer bei Anstoss24.de, weil die echt billig sind im Vergleich zu Nike etc. Und die Ware ist Top. 

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Wiederkehrende Zerrungen im Oberschenkel?

Guten Tag,

es ist zwar eine Frage, die schon 1.000x im Internet gefragt wurde, die ich mir auch inzwischen alle durchgelesen und versucht habe zu beherzigen, jedoch möchte ich auf diesem Wege versuchen, noch weitere Lösungsvorschläge zu erhalten.

Zu meinem Problem:

Seit Februar letzten Jahres habe immer wieder Zerrungen im hinteren Oberschenkel. Ich bin 23 Jahre alt und hatte bis zu diesem Zeitpunkt nie muskuläre Probleme. Doch eben seit nunmehr über einem Jahr kann ich einfach keinen belastbaren Sport (Fussball) mehr ausüben. Ich habe mir damals eine Zerrung - relativ zum Ende des Spieles - zugezogen. Habe danach 2 Wochen pausiert, wieder angefangen und direkt erneut gezerrt. Daraufhin habe ich den ersten Orthopäden aufgesucht. Dieser verschrieb mir - nachdem mein Rücken geröntgt wurde - Manuelle Therapie beim Physiotherapeuten. Der hatte überwiegend Kraftübungen mit mir unternommen. Ca. 3 Monate später habe ich wieder langsam angefangen. Direkt im ersten Spiel habe ich mir wieder den Oberschenkel gezerrt. Es ist bis dato immer der rechte hintere Oberschenkel gewesen und ich habe sehr auf's aufwärmen und genügend Wasser zu mir zu nehmen geachtet. Danach habe ich einen weiteren Orthopäden aufgesucht. Dieser verschrieb mir zunächst einen MRT. Der MRT kam zum Ergebnis, dass ich eine "normale" Zerrung habe. Daraufhin hat er mir einen anderen Physiotherapeuten verschrieben. Bei dem wurde festgesellt, dass mein Becken extrem schief steht. Ich wurde insofern bei allen 6 Behandlungen "hin und her gebogen". Um meinen Beckenschiefstand auszugleichen habe ich außerdem spezielle Einlagen verschrieben bekommen. Diese trage ich bei jeder Sporteinheit und mache dazu täglich Übungen um mein Becken "gerade" zu halten. Weiterhin benutze ich täglich die "Black Roll" um meine Faszien zu lockern. Ich achte weiterhin auf meine Ernährung, viel zu trinken und ausreichendes aufwärmen. Ich fühle mich auch noch relativ fit. Dennoch habe ich mir in diesem Jahr bereits 2x den LINKEN Oberschenkel gezerrt. Jede Vorbeugung zum trotz, es möchte nicht klappen. Ansonsten spüre ich keine Schmerzen, es passiert immer während eines Sprints und nie zu Beginn eines Spieles. Ich bin mittlerweise ratlos was ich noch machen könnte um dieses Problem endlich in den Griff zu bekommen. Mit dem rechten Oberschenkel habe ich nun seit November letzten Jahres keine Probleme mehr, die Zerrungen sind nun nach links gewandert. Kann es sein, dass dies Folgen meines, nun fast geraden, Beckens sind?

Vielleicht kann mir einer von euch noch einen Tipp geben, was ich noch tun kann..

Vielen Dank im Voraus!!

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