Was kann ein Leistungsportler bei Einschlafproblemen vor dem Wettkampf tun?

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2 Antworten

Hi, dass die geistige Anspannung an den Tagen bis vor dem Wettkampf steigt, ist, denke ich, normal. Jeder hat da eine andere Reizhöhe, die für ihn am besten ist. Wenn aber dieses System nicht "leistungsfördernd" funktioniert, also z.B. Apathie oder andererseits absolute Übererregung, sollte man durch geeignete Maßnahmen, wie z.B. das autogene Training versuchen, die Faktoren, die dazu führen, dass man in einen falschen Erregungszustand gerät, herauszuarbeiten und dann gezielt Stufe für Stufe zu bewältigen. Weiterhin sind dann im Allgemeinen entspannende Mustervorstellungen zu entwickeln, auf die man im Bedarfsfall, wie z.B. bei Einschlafstörungen, zurückgereifen kann.

Ich kenne das auch, vor dem Wettkampf bin ich immer sehr nervös, mein nächster steht jetzt auch unmittelbar bevor. Ich versuche, die Nacht davor kürzer zu schlafen und den Tag vor dem Wettkampf ruhig anzugehen, erst recht am Abend. Nicht mehr so schwer essen (sollte man als Sportler ohnehin nicht) und noch einen Tee (natürlich keine schwarzen). Nach einiger Zeit, wenn auch später als sonst, schlafe ich dann ein. Wenn das nicht klappt, dann versuche ich, an etwas Entspannendes zu denken.

Was bei mir auf keinen Fall funktioniert: sich vorzustellen, dass es jetzt wichtig ist, zu schlafen, da man sonst nicht ausgeruht zum Start geht. Dann kann ich erst recht nicht schlafen. Viel Glück!

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