Was ist tatsächlich das ideale Gewicht für einen Sportler?

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5 Antworten

die Antowrt von lampi finde ich schon sehr gut, allerdings ist das Idealgewicht (was immer man daruntre auch verstehen mag) von Mensch zu mensch, aber auch von sportart zu Sportart verschieden. Schwieirg da eine allgemein gültige Aussage zu finden. ich denke das ist immer nur im Einzelfall möglich und gut zu beantworten.

Ich denke man kann das nicht so fix einteilen, da jeder einen unterschiedlichen Körperbau hat und unterschiedliche Spezialsportarten betreibt. Ich würde als Anhaltswert sagen: Körpergröße minus 110 bzw minus 100. Für einen Kraftsportler widerum bringt dieser Wert nicht viel, da er aufgrund seiner Sportart mehr Muskeln hat und einfach mehr Gewicht hat, ohne dass dies gleich negativ für seine Leistung ist. Also dieser Wert wäre eher für Leute wie dich, die nicht unbedingt Leistungssportler sind.

Also Körpergröße minus 110 ist doch wirklich veraltet und funktioniert wenn überhaupt nur für Normalgroße und insbesondere nicht für Leistungssportler (egal welcher Art).

Mich wundert, dass noch niemand das Stichwort Body Mass Index (BMI) erwähnt hat. Der ist zwar genauso umstritten, weil er ebenso wenig das Fett/Muskel-Verhältnis berücksichtigt. Als Indikator ist er aber trotzdem besser geeignet.

BMI = Masse / (Größe)^2

"Normal" ist ein Wert zwischen 20 und 25 kg/m².

Ideal ist immer relativ(in der Laufzene z.B. ist ein leichtes Untergewicht ideal) und bei Dir als Nicht-Leistungssportler auch nicht wichtig,regelmäßiges Messen(vielleicht noch mit Fetteilmessung)gibt aber immer gute Erkenntnisse über Dein Training,wenn Du nicht das Training einschränkst brauchst Du aber auch nicht viel wiegen!Beachte, das z.B. bei einer Virus-Erkrankung etwas Übergewicht sogar besser wäre,wovon würde ein Untergewichtiger zehren sollen?Für Sportler gibt es keine anderen Rechnungen,da sie sehr unterschiedlich sind(Bodybuilder,100KM Läufer,MTB Fahrer,SCHORSCHI HAKLE) und nicht klar abzugrenzen von Nichtsportlern.

> Beachte, das z.B. bei einer Virus-Erkrankung etwas Übergewicht sogar besser wäre,wovon würde ein Untergewichtiger zehren sollen?

Das ist wieder mal eine der Behauptungen, die auch durch ständige Wiederholung nicht richtiger werden. Nachweislich gibt es keinen Einfluss mäßigen Über- oder Untergewichts auf die Dauer der Genesung.

Außer zum Überstehen von Hungersnöten bei möglichst geringer körperlicher Aktivität sind Fettreserven zu nichts zu gebrauchen. Nachdem man die Umstände, die heutzutage zu Hungersnöten führen (in den allermeisten Fällen ist das ein Krieg) ohnehin nicht überlebt, braucht man sich solcherlei Ballast eigentlich nicht mutwillig zuzulegen. (Meistens kommt er doch von allein).

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Idealgewicht, BMI etc sind für jeglichen Sport ungeeignet, entscheidend ist wenn überhaupt der Fettanteil, der sich mit den üblichen elektrischen Verfahren auch nur sehr annäherungsweise berechnen lässt. Der Fettanteil in Prozent sollte bei erwachsenen Sportlern bis 40 das halbe Lebensalter in Jahren nicht übersteigen. Die genaue Messung ist nur mit dem Verhältnis von Volumen zu Gewicht möglich. Man steigt in ein Fass, woraufhin die zu dessen restlicher Auffüllung benötigte Wassermenge gemessen wird. Daraus ergibt sich das genaue Volumen. Mit einer geeichten Badewanne kann man das theoretisch auch selbst machen.

Mit den Gleichungen

  • 1,4 * Fettgewicht + 0,7 * Restgewicht = Gesamtvolumen
  • Fettgewicht + Restgewicht = Gesamtgewicht

wird das Körpergewicht in Fett- und Restgewicht aufgeteilt. Fettanteil = Fettgewicht / Gewicht

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