Was ist mit P-Übungen beim Turnen gemeint

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2 Antworten

also die p-übungen sind die sogenannten pflichtübungen. dabei wird im gegensatz zu kür dem turner genau vorgeschrieben wann er welche elemente turnt. ein verändern der reihenfolge bzw ein auslassen eines elements gibt abzug. die übungen werden meiner erfahrung nach auch jahrgangsabhängog, mehr aber wettkampfklassenabhängig geturnt. die p-übungen haben den vorteil, dass meist alle einer wettkampfklasse mit einem ähnlichen anfangswert starten. nachteile sind zum beispiel, dass bei den neuen p-übungen viele elemente rausgenommen wurden. das heißt wer ein halbes jahr die rolle auf dem balken trainiert hat hat jetzt in wettkämpfen mit p-übungen nichts mehr davon. außerdem kann man wenn man ein element mal am anfang vergessen hat es nicht einfach am schluss einbauen so wie es bei kür möglich ist.

Ich mache es zwar nicht so gerne, bei Wikipedia gab es aber die verständlichste Beschreibung dazu: "Neben der Kür existiert seit dem 1. Januar 2007 im DTB ein neues Pflichtübungssystem, die sog. P-Übungen. Dabei muss der Turner eine vorgegebene Folge von Elementen zeigen. Die P-Übungen lösen die bisherigen A-Übungen (Breitensport) und AK-Übungen (leistungssportlicher Nachwuchs) ab und werden am 1. Januar 2008 in ihrer endgültigen Form in Kraft treten. Dabei werden die P-Übungen in eine A-Variante für den Breitensport und eine B-Variante für den leistungssportorientierten Nachwuchs unterteilt. Bei den P-Übungen Variante A werden an allen Geräten Übungen der Schwierigkeitsstufen P1 bis P9 angeboten (außer Ringe keine P1 und P2), wobei sich dabei der Ausgangswert aus A- und B-Note zusammen setzt (Nummer der Übung plus 10 Punkte, P7a = 17 Punkte). Die Turnerinnen dürfen am Boden ihre Musik frei aber zur Übung passend wählen. Die A-Versionen werden unter anderem auf Turnfesten geturnt. In der Variante B existieren Übungen der Schwierigkeitsstufen P1-P11 (außer Sprung Männer nur bis P10) mit Pflichtmusiken für die Turnerinnen am Boden. Diese Übungen werden in der Regel jahrgangsabhängig geturnt. Dadurch soll erreicht werden, dass der leistungssportorientierte Nachwuchs definierte und altersgerechte Leistungsziele erreicht."

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