Was ist ein Patellaspitzensyndrom

4 Antworten

Patellaspitzensyndrom

Hey an alle PSS Leute, ich bin den Schmerz nach sehr Langer Zeit endlich los!!!

Erstma zu Meiner PSS Geschichte, es begann im Sommer 2007, da hatte ich es aber nur für ein Paar Wochen. Wurde mit Kortisonspritzen behandelt (was natürlich dämlich ist). So 6 7 Monate später hatte ich es wieder und dann ging der Horror erst richtig los. Ich war bei 100ten von Orthopäden die sich Sportmediziner nennen dürfen aber keine sind!!! Alle haben sie mich falsch behandelt Stoßwellentherapie, Spritzen, Tabletten. Nach vielen Monaten war ich dann wirklich bei einem Speziallisten in HH. Dort bin ich dann operiert worden und zwar mit Erfolg. Aber eine OP ist nicht notwendig. Der Grund der Entzündungen an der Patellasehne sind muskuläre Probleme. Meistens sind die Außenbänder zu kurz oder aber auch der vordere Oberschenkel. Ich hatte auch Verkürzungen und das haben viele Ärzte einfach nicht erkannt (Vollidioten!). Da es sich bei mir so lange hingezogen hat musste ich operiert werden, sonst sollte man aber erstmal mit der Sportart beispielsweise Basketball pausieren und spezielles Krafttraining für den Oberschenkel bzw. die Außenbänder machen je nach dem was verkürzt ist. Dazu sollte man entzündungshemmende Tabletten nehmen beispielsweise Voltaren oder Ibofren. Außerdem das Knie immer schön hochlegen oder kühlen.

Der folgende Link zeigt spezielle Übungen: Stabilisierungsübungen, Koordinationsübungen und Kraftübungen für den Oberschenkel. Die Sachen habe ich auch nach der OP gemacht und mache sie immer noch regelmäßig. Außerdem trainiere ich zusätzlich noch in einem Fitnessstudio meine Beine, beispielsweise mit der Beinpresse, aber mit dem schweren Gewichten habe ich natürlich erst nach der Reha angefangen.

http://www.nba.com/features/abdenour_knee_strengthening.html

2.) Wichtig egal bei welcher Sportarten Dehnen, Dehnen und nochmals Dehnen!!! 5 bis 10 Minuten vor und nach der sportlichen Aktivität. Warum? Weil die Beinmuskelatur beim Sport ständig angespannt wird und sie es auch nach der sportlichen Aktivität bleibt, wenn ihr euch nicht dehnt. Durch das Dehnen verlängert ihr die Muskeln wieder und 2tens fördert es die Durchblutung und ihr seid aufgewärmt. Auch Wichtig aufwärmen. Jeder Leichtathlet wärmt sich vor seinem eigentlichen Haupttraining richtig auf und zwar min. 20 Minuten. Außerdem hört er auch nicht sofort auf, sondern er läuft langsam ein paar Runden aus am Ende des Trainings und dehnt sich natürlich auch.

3.) Tragt an beiden Knien Patellasehnen Druckbänder, Auch wenn ihr nur an einem Knie das Problem hat. Die Bänder sind nicht teuer und nehmen Druck von der Sehne, sodass diese entlastet wird und es gleichzeitig zu einer besseren Anspannung des Oberschenkels kommt, wodurch ihr mehr Stabilität im Knie habt.

Noch mal zur Operation, diese war gar nicht schlimm gewesen. Athroskopie. Das entzündete Gewebe wurde abgeschmort und dann wurde das Gelenk ausgespült. Ich musste 6 Wochen lang eine Schiene tragen, danach konnte ich mit Reha beginnen. 3 Monate nach der OP konnte ich auch wieder joggen gehen und 1 Monatspäter konnte ich wieder mit Basketball anfangen. Die ersten Monate hatte ich manchmal noch einen Schmerz verspürt, aber das war nicht die Sehne gewesen, sondern die Wunden. Dies ist aber normal! Schon seid langer Zeit bin ich 100% schmerzfrei!!! und kann täglich Sportmachen bis zum Umfallen.

PS: ich bin sogar viel schneller als früher und springe auch viel höher!!!

Hallo allenI,

wer war denn dieser Spezialist in HH? Meine Freundin hat seit 7 Jahren Schmerzen und ist ebenfalls von Pontius zu Pilatus gelaufen, ohne Erfolg. Für die Adresse wäre ich richtig dankbar.

Beim Patellaspitzensyndrom oder dem sogenannten Läuferknie macht sich der Schmerz am Ansatz der Kniescheibensehne unterhalb der Kniescheibe deutlch bemerkbar -vor allem, wenn du Treppen hinabsteigst oder länger mit gebeugtem Kniegelenk sitzen musst. Unter Umständen kann eine zu große Belastung der Knie zu Schwellungen und sogar zu einem Belastungsabbruch führen. Die Ursachen für ein Läuferknie sind meistens ein verkürzter Kniestreckmuskel und eine abgeschwächte Kniebeugemuskulatur, die zu einer höheren Belastung der Kniescheiben führen. Auch angeborene Fehlstellungen der Kniescheibe können das Patellaspitzensyndrom auslösen, etwa wenn die Kniescheibe zu weit außen liegt und dem Muskel nicht richtig als Umlenkrolle dienen kann. Die Behandlung erfolgt durch eine Dehnung der Oberschenkelstreckmuskulatur, eine Kräftigung der Beugemuskulatur auf der Oberschenkelrückseite sowie sogenannte Patellasehnen-Tapeverbände oder Bandagen. Auch physiotherapeutische Maßnahmen wie Ultraschall und Eis-massage können sinnvoll sein. Bleiben die Beschwerden bestehen, ist eine Kernspintomografie nötig, um eine Degeneration der Sehne frühzeitig erkennen zu können.In diesem Fall hilft meist nur noch eine Operation, um die Kniescheibensehne mit körpereigenem Sehnengewebe zu verstärken. Die Heilungsdauer kann teilweise bis zu einem lahr betragen. Dies trifft vor allem bei chronischen Verläufen zu, die eine OP unumgänglich machen.

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