Was ist die Zugstufe einer Federgabel am Mountainbike?

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Jede Federgabel hat eine Druckstufe, wenn die Gabel einfedert und eine Zugstufe, wenn die Gabel ausfedert. Die Druckstufe sollte so eingestellt sein, dass sie so weich wie möglich ist, aber nur so hart wie nötig. Also beim Fahren über die ärgsten Bodenunebenheiten oder Sprünge gerade nicht durchschlägt. Die Hauptarbeit macht dabei die Druckstufe. Die Zugstufe dämpft die zusammengepresste Feder und verhindert dass diese mit voller Wucht ausfedern kann. Ist diese zu schwach eingestellt, dann springt die Gabel nach dem du eine Gröbere Bodenwelle überfahren hast. Ist sie zu hart, dann "fällst" du in jedes Loch. Die Federvorspannung dient dazu die mittlere Eintauchhöhe des Fahrers an das Körpergewicht des Fahrers anzupassen.

Hi, mit der Zugstufe stellen Sie die Geschwindigkeit ein, mit der die Gabel ausfedert. Ist die Zugstufe ausgeschaltet (ganz aufgedreht) federt die Gabel schnell aus und würde im Gelände unkontrolliert springen. Ist die Zugstufe zu langsam eingestellt (ganz zugedreht) federt die Gabel zu langsam aus und kann bei Schlägen im Gelände nicht reagieren. Um die entsprechende Geschwindigkeit einzustellen, drehen Sie die Zugstufe zuerst mal ganz zu. Die Richtung ist mit Symbolen gekennzeichnet. Drücken Sie jetzt die Gabel zusammen und lassen Sie den Lenker wieder los. Die Gabel geht jetzt langsam aus dem ein gefederten Zustand zurück in die Ausgangsstellung. Jetzt an der Zugstufe drehen, nur Rasterung für Rasterung und dabei die Geschwindigkeit prüfen. Die Ausfeder-Geschwindigkeit solle so sein, dass das Vorderrad fast vom Boden abhebt . Die Einstellungsschraube für die Zugstufen-Dämpfung ist in der Regel rot gekennzeichnet. Sie können die Ausfeder-Geschwindigkeit auch mit dem so genannten Bordstein-Test prüfen. Auf das Bike setzen und den Bordstein runter fahren, dabei sollte die Federgabel nicht mehrmals nachfedern.

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