2 Antworten

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im Prinzip ganz einfach: Die Gefahrenstufe aus dem Lawinenlagebericht wird mit der Hangsteilheit verknüpft. Aus diesen beiden Faktoren ergibt sich eine Entscheidungsstrategie, ob ein Hang befahren wird oder nicht:

bei "Groß" wird auf Hänge über 30 Grad verzichtet, bei "Erheblich" über 35 Grad und bei "Mäßig" über 40 Grad.

Dabei bleibt zu beachten, dass bei erheblich die steilste stelle des ganzen hanges beachtet werden muss und bei groß die gesamte geländekammer. Bei mäßig reicht es, einen Bereich von ca. 20 m um die Spur zu beachten und die Steilste Stelle dort zu nehmen.

Man hat dabei weniger Spielraum als bei der Profesionelle RM, sie ist aber auch leichter anzuwenden und weniger Fehleranfällig.

aha, vielen Dank, saraswati, jetzt bin ich schlauer! Ich find es ziemlich schwierig das ganze zu beurteilen, und da gehört sicher viel an Erfahrung dazu, oder?! Danke für deine Antwort, lg strampler!

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@strampler

Die praktische Erfahrung zu sammeln im lokalen Beurteilen der Lawinensituation ist in der Tat sehr schwierig, aber man kann sich sehr viel Wissen anlesen und weiß dann zumindest theoretisch gut Bescheid! Aber gerade weil es so schwierig ist, gibt es klare Regeln (wie z.B. die RM) die von Experten wie Werner Munter & Co. stammen und nach denen man sich verhalten sollte, dann kann man ohne viel Wissen trotzdem richtig entscheiden. Man muss sich darüber im klaren sein, dass diese ganzen Entscheidungsstrategien auf Wahrscheinlichkeiten beruhen, verschüttet zu werden, beruhend auf Statistiken der letzten Jahrzente etc. Eine Sicherheit fürs überleben sind sie daher nicht. aber eine gute Annäherung an das Optimum aus Kosten (=Risiko) und Nutzen (=Spaß)!

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Saraswati hat sie schon gut erklärt und in seinem Kommentar auch die (gravierenden) Einschränkungen erläutert.

Es handelt sich nur um Wahrscheinlichkeiten, die das Lawinenrisiko etwa halbieren im Vergleich dazu wenn man absolut naiv überall reinfährt. Es gibt auch bei Stufe 3 (erheblich) noch genügend Lawinenabgänge unter 35 Grad und bei 2 noch einige unter 40 Grad. Wer viel unterwegs ist und sich genau an die ERM hält, wird früher oder später gute Chancen haben, doch mal mit einem Schneebrett in Kontakt zu kommen.

Ausserdem ist die ERM für jemanden, der Hangsteilheiten auf +/- 2 Grad schätzen kann sowieso viel zu grob. Wer soviel Erfahrung hat, der kann auch Expositionen beurteilen, Triebschnee erkennen usw. und dann auch die Professionelle RM anwenden, die etwas detaillierter ist. Denn der Knackpunkt ist, die Steilheit eines Hanges zu beurteilen in dem ich nicht schon mittendrin stehe (dann ist es nämlich vielleicht schon zu spät).

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