Was ist der unterschied zwischen Rasen-TennisProfis und Sand Profis?Was kann der eine besser als der andere?

1 Antwort

Der Unterschied zwischen Rasen und Sand aus der Perspektive eines Spielers sind groß. So groß, dass jede Oberfläche eine eigene Vorbereitung bedarf.

Grund sind die Spieleigenschaften von Sand oder Rasen, die mit Worten beschrieben nicht den Riesenunterschied erwarten lassen. Sand ist langsam, nimmt den Schnitt gut an. Es schont die Gelenke, da man zum Ball rutschen kann. Die Ballwechsel sind bisweilen länger, wodurch sich die Matchlänge hinauszögert. Im Rahmen eines Turniers wird sind Profis deshalb eher bestrebt, die anfänglichen Matches nicht unnötig in die Länge zu ziehen, um Kraft für die späteren entscheidenden Begegnungen zu haben.

Rasen hingegen - bekannt vor allem durch Wimbledon - ist ein schneller Bodenbelag, nimmt den Schnitt weniger stark an. Schnelle Bälle springen flacher ab als bei Sand. Das Spiel ist insgesamt schneller, die Ballwechsel kürzer.

All diese Attribute begünstigen und verschlechtern bestimmte Taktiken. Allerdings sollte man auch nicht Rasen oder Sandplatzspezialisten überbewerten, wie es gerne Rundfunkreporter und Journalisten tun. Nadal, ein vermeintlicher Sandplatzspezialist, zeigte nicht unbedingt die schlechteste Rasenleistung dieses Jahr in Wimbledon.

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