Was ist der Unterschied zwischen hypotonischen und isotonischen Sportgetränken?

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3 Antworten

Da hab ich einen guten Artikel dazu gefunden:

Die Versorgung mit Nahrung ist gerade im Ausdauersport das A und O. Besonders gilt dies in flüssiger Form für eine hinreichende und schnelle Bereitstellung von Wasser sowie Nährstoffen. Dabei ist der Begriff „isotonisches Getränk“ seit langem zu einer festen Konstante im Sportsektor geworden. Mit folgendem Artikel wollen wir näher beleuchten, was man sich eigentlich unter „isotonisch“ vorzustellen hat, wie solche Getränke wirken und was es mit den beiden anderen Varianten „hypotonisch“, „hypertonisch“ auf sich hat.

Weiter unter: http://www.tri2b.com/training/164-isotonisch-hypotonisch-hypertonisch.html

(Quelle: tri2b.com)

Es geht hierbei um die Verteilung/die Anteile der festen und flüssigen Elemente im Getränk der Verteilung im Blut entspricht. Nur bei isotonischer Struktur ist der Körper in der Lage, die Nährstoffe aufzunehmen ("iso" griechisch = "gleich").

Ist der Anteil der festen Stoffe im Vergleich höher, spricht man von hypertonisch. Hier muss der Körper dem Getränk Flüssigkeit zugeben, um es isotonisch zu machen und die Nährstoffe aufzunehmen. Das ist gerade im Sport, wo Flüssigkeit im Körper dringend gebraucht wird, sehr ungünstig und kann zu Problemen führen. Hypertonische Getränke sind zum Beispiel unverdünnte Fruchtsäfte. Da hypertonische Getränke eher für Sportler ungünstig sind, kann es eigentlich auch keine hypertonischen Sportgetränke geben.

Ist der Anteil der festen Stoffe im Vergleich niedriger, spricht man von hypotonisch. Hier muss dem Getränk Flüssigkeit entzogen werden, um es isotonisch zu machen. Diese Variante ist wesentlich günstiger, da dem Körper auch während der Verarbeitung Flüssigkeit zugegeben wird. Allerdings kann durch den niedrigeren Anteil der festen Bestandteile auch der Anteil der Nährstoffe niedriger sein.

Bei isotonischen Getränken ist die Konzentration in etwa gleich, aber nie genau, da jeder Mensch hier andere Voraussetzungen bietet.

Der Vergleich mit der Konzentration im Blut ist sehr vereinfacht erklärt, eigentlich müsste man den gesamten Körper betrachten. Hintergrund ist der so genannte "osmotische Druck". Wenn auf beiden Seiten einer Zellmembran der gleiche Druck herrscht, so dass kein einseitiger Austausch gelöster Stoffe stattfindet, ist das Verhältnis ausgeglichenen. Das ist der Fall, wenn es auf beiden Seiten isotonisch ist. Ist die Konzentration auf der einen Seite niedriger, gibt es einen Drang des Körpers, das Missverhältnis auszugleichen

Meist entsteht bei sportlicher Betätigung ein Mineralstoffmangel (Natrium), den man durch Mineraldrinks auszugleichen versucht. Ein isotonisches Getränk hat die selbe Mineralienkonzentration, wie die Gewebeflüssigkeit, ein hypotonisches Getränk z.B. Wasser, eine wesentlich geringere Konzentration. Ein hypotonisches Getränk löscht nur den Durst, wogegen ein isotonisches Getränk zusätzlich Mineraliendefizite ausgleicht.

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