Was ist der Kempa-Trick im Handball?

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4 Antworten

Beim Kempa-Trick bekommt der sich im Sprung befindende Werfer den Ball direkt zugeworfen, fängt diesen in der Luft und schließt seinen Torwurf auch noch springenderweise ab, und trifft dabei hoffentlich auch noch ins Tor ;-), und das alles in einer Aktion.

(bei uns in der Schweiz wird der Trick auch "Flieger" genannt.)

Bernhard Kempa (* 19. November 1920 in Oppeln/Oberschlesien) ist ein ehemaliger deutscher Handballspieler und Handballtrainer.

Nach dem 2. Weltkrieg kam Kempa zusammen mit seinen Brüdern aus Oberschlesien nach Göppingen zu Frisch Auf Göppingen, wo sich ab 1948 die ersten Erfolge mit der Württembergischen Meisterschaft einstellten. In den nächsten Jahren sollte Göppingen den Handball in Deutschland prägen, wozu Bernhard Kempa als der überragende Spieler seiner Zeit erheblich beitrug.

Bis zu seinem Karriereende 1957 wurde der Rückraumspieler elfmal mit Frisch Auf Göppingen Deutscher Handball-Meister; 1953 sogar auf dem Feld und in der Halle. Außerdem wurde er mit der Feldhandballnationalmannschaft zweimal Weltmeister. Nach seiner Laufbahn wurde der „Monsieur Handball“ Trainer bei seinem Stammverein Frisch Auf Göppingen.

In die Geschichtsbücher des Handballsports ist er mit seinem Kempa-Trick eingegangen, einer Wurfkombination, bei der das Anspiel durch den Kreis erfolgt.

Nach Kempa ist auch eine Sportartikelmarke benannt, die Sportartikel rund um den Handballsport vertreibt. Kempa lebt heute als Pensionär in Bad Boll im Landkreis Göppingen. Zu seinen Hobbys gehört neben Skifahren auch Tennis, wo er es zum Welt- und Europameister der Senioren brachte.

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