Was ist beim Zugspitzlauf zu beachten?

4 Antworten

Das schlimmste denke ich ist die große Höhe. Dafür würde ich in regelmäßigen Abständen training auf ähnlichen Höhen empfehelen. Dann aber wieder runter in normale Lagen. Das Nennt man Höhentraining und ist wichtig auf den geringeren Sauerstoffgehalt einzustellen. Des weiter ist es vielleicht gerade bei diesem Lauf wichtiger sich ein bisschen mit dem Wetter zu beschäfftigen. Man hat ja gesehen wie die Verantwortlichen das amchen. Dann sollte man sich da nicht daraufverlassen sonder auch selber so viel sein und sagen, das ist mir zu gefährlich!Soweit mal dass glaube ich hilft deinem Freund schon extrem mit dem Höhentraining!

Nachdem es im letzten Jahr 2 Todesfälle wegen dem plötzlichen Schneesturm auftrat, sollte er sich auf jeden Fall täglich den Wetterbericht im Internet ansehen. Außerdem sollte er es nicht zu leicht nehmen mit der Kälte, denn je höher man dort raufläuft um so kälter wird es auch. Die Luft ist dort oben etwas dünner als unten, was aber jetzt beim Berglauf nicht viel ausmachen sollte. Wichtig ist wirklich die richtige Kleidung und die eigene Einschätzung - was ist noch gesund und was nicht. Ich sehe mir grundsätzlich immer täglich 7 Tage vor meine Events den Wetterbericht an, damit ich mir ein Bild machen kann, wie es mit der Witterung aussieht. Mit Hamburg hat es bei mir jetzt 2x wunderbar geklappt, denn der Wetterbericht meldete immer schönes Wetter an und das stimmte bisher.

Die Zugspitze ist nicht so hoch, dass du deswegen spezielles Höhentraining machen musst. Schaden tut es natürlich nicht, wenn du die Gelegenheit hast. Wichtig ist, wie schon erwähnt wurde, sich Gedanken übers Wetter und seine Ausrüstung zu machen. Auch bei gutem Wetter ist es oben sehr viel kälter als im Tal und beim steilen Gipfelanstieg ist man nicht mehr schnell unterwegs. Eine Jacke gehört auf jeden Fall an den Mann, auch Handschuhe und eine leichte Mütze würde ich bei so einem Lauf immer mitnehmen. Fürs Training finde ich es wichtig, bergauf zu trainieren. Wenn möglich kürzere Bergläufe, mindestens aber immer wieder Hügel ins Training einbauen. Auch ein Bergwanderurlaub wäre keine schlechte Vorbereitung, wenn ihr nicht in Bergnähe wohnt. Nach dem flachen Anfangsstück wird es relativ steil, laufen tun da nur noch die wenigsten. Es ist also viel wichtiger, dass die Muskulatur schnelles Bergaufgehen gewohnt ist und dass man trittsicher ist und auch bei Erschöpfung seine Füße noch richtig setzen kann.

Super Tipps, danke! Werd mich auch mal mit dem Höhentraining beschäftigen und wie man das am besten mit einbaut.

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Komisches Gefühl im Knie?

Hallo,

Also zu mir:

Ich bin hauptsächlich Läufer, aber fahre auch Rennrad. Vor zwei Wochen habe ich mir zum Testen den Halbmarathon-Jahresplan von Greif bestellt. Seither trainiere ich danach.

OK, soweit war alles gut. Ich habe 5 Trainingseinheiten, darunter 2 Tempoläufe und einen langen Lauf, der Rest sind eher kürzere extensive/regenerative Einheiten.

Insgesamt Laufe ich so nur um ein paar Kilometer mehr die Woche als zuvor, (60-75km, vorher ~65km) aber anders aufgeteilt: so war früher mein länger Lauf 15,5-17km, so soll er nach dem Plan bis 22km lang sein. Also bin ich in der ersten Woche auf fast 19 und in der zweiten auf 20 gestiegen. Eigentlich alles problemlos. Während des Laufenden war alles perfekt und auch in der Zeit danach hatte ich kaum Schmerzen.

Spät am Abend habe ich jedoch ein komisches Gefühl in der Knie bemerkt. Es fühlt sich an, als ob sich irgendwas darauf befände das stört, z.b. eine kleine Fruchtfliegen, oder wie als hätte man eine Strumpfhose an. (Ja, eigenartig ich weiß😂.Aber ich hab keine Ahnung, wie ich es sonst beschreiben soll)

Und wenn ich seitlich an der Außenseite des linken Knies meine Hand lege, spüre ich beim Strecken und Abwinkeln des Knies ein Knacken (?), so als würde sich die Sehne dort verschieben- es ploppt richtig. Aber keine wirklichen Schmerzen und kein hörbares Knacken oder Knirschen nur spürbar. An der anderen Knie spürt man das nur normal eben beim Abbiegen, aber beim linken ist es schon stark ausgeprägt.

Jetzt sind zwei Tage vergangen. Seither habe ich gekühlt, gecremt und Übungen aus dem Internet, unter anderem auch mit der Blackroll, gemacht. Keine Besserung seither. Aber dafür auch immer noch keine Schmerzen, keine Schwellung, keine Rötung. Nur dieses komische Bewegen der Sehne? Links außen neben der Kniescheibe und vielleicht ein etwas angespannten, leicht taubes Gefühl.

Heute war ich mit dem Rennrad unterwegs. Ich hoffe,dass hat es nicht verschlimmert. Schmerzen hatte ich währenddessen keine.

Was vielleicht noch interessant wäre: Manchmal habe ich plötzlich während des Laufenden einen Stich im Knie, dann gibt sie für ca. 2 Schritte nach und dann geht's problemlos weiter, auch keine Schmerzen nach dem Training.

Meine Laufschuhe sollten eigentlich passen. Sie sind noch nicht abgenutzt und nach Beratung + Laufanalyse ausgewählt worden.

Ich denke, dass es durch den letzten Lauf war. Aber was soll ich jetzt machen, bezüglich des Trainingsplans? Einfach morgen probieren die Einheit durchzuziehen und schauen ob währenddessen Schmerzen auftreten? Pause möchte ich nicht unbedingt machen, da hab ich erst eine hinter mir. Und wie sieht es notfalls mit dem Rennrad aus?

Ich würde ja zu meinem Sportarzt gehen, der ist aber für diese und nächste Woche ausgebucht. Orthopäde ist privat sehr teuer, als Kassenpatient nächster Termin erst in über einem Monat.

Vielleicht weiß ja jemand von euch, was das sein könnte bzw. Hat wer Tipps, was ich machen soll.

Danke schonmal im Voraus.

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