Was ist an einer xtr-Ausstattung soviel besser als an einer xt-Ausstattung am Mountainbike?

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Von den reinen Funktionen her, unterscheiden sich XTR- und XT-Komponenten kaum. Es gibt keinen Bereich, die die XTR-Gruppe kann, aber die XT-Gruppe nicht, mit Ausnahme der von Shimano als "Multi-Release" bezeichnete Funktion, die es erlaubt, zwei Übersetzungsstufen auf einmal nach oben zu schalten. Nur die XTR hat diese Funktion. Dass man drei Stufen auf einmal herunter schalten kann, haben dagegen beide Gruppen.

Während die Qualitätsunterschiede in den unteren Bereichen der Shimano-MTB-Gruppen eher gering sind, etwa zwischen Deore und Deore LX oder zwischen LX und XT, ist der Sprung zur Top-Gruppe von XT zu XTR schon größer, auch preislich. So kostet allein die XTR-Kurbel mehr also doppelt so viel wie die XT-Kurbel (jeweils inklusive Innenlager), was vor allem auf die Verwendung von Carbon und Titan für das mittlere XTR-Kettenblatt zurückzuführen ist.

Grundsätzlich schlägt sich die wesentlich aufwändigere Technik der XTR-Gruppe im Preis nieder. So sind auch in vielen anderen Komponenten Titan-Teile verbaut. Der Schaltwerkskäfig und die entsprechende Schaltfeder bestehen aus Carbon, bei der XTR-Scheibenbremse ist der Bremssattel aus einem Stück geschmiedet, die Lauffläche der Kugellager in den Naben sind präziser gefertigt.

Insgesamt ist die XTR-Gruppe noch einmal ein Stück leichter als die XT-Gruppe und vom Finish her aufwändiger. Dies soll auch den höheren Preis rechtfertigen.

Die XTR- Ausstattung ist um einiges leichter und noch weicher und exakter vom Schaltkomfort. So lassen sich z.B. 2 Gänge auf einmal hochschalten. Dafür ist sie natürlich deutlich teurer. Für den ambitionierten Hobbyfahrer ist die XT-Ausstattung völlig ausreichend, da sie robust und langlebig ist. Eine Alternative ist auch die neue SLX, die etwas unter der XT angesiedelt ist. Sie hat in den Tests sehr gut abgeschnitten und ist vom Preis-Leistungsverhältnis am besten.

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