Was hilft gegen Muskelkrämpfe im Oberschenkel und in den Waden?

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Muskelkrämpfe können mehrere Ursachen haben. Neben Flüssigkeitsmangel oder Überanstrengung kann auch Magnesiummangel diese Probleme auslösen.

Die Zufuhr von Magnesium erfolgt normalerweise über eine ausgewogene Ernährung, so enthalten grüne Gemüsesorten viel Magnesium, im Pflanzenfarbstoff Chlorophyll ist Magnesium gebunden. Auch Kartoffeln zählen zu den magnesiumreichen Gemüsesorten. Darüber hinaus ist in Getreide, wie Reis, Haferflocken und Weizenkleie vergleichsweise viel Magnesium enthalten. Bei den Obstsorten gelten Bananen als magnesiumreich. Auch in Mineralwasser ist ein hoher Anteil enthalten.

Nur wenn dies nicht ausreichen sollte, kann man, gegebenenfalls nach ärztlicher Rücksprache, auf Magnesiumpräparate zurückgreifen.

Sollte die Zufuhr von Magnesium nicht helfen, dann solltest du noch einmal die Zufuhr von Flüssigkeit überprüfen, notfalls aber zum Arzt gehen, um ein gesundheitliches Problem auszuschließen.

Ansonsten ist Magnesium ist nicht gleich Magnesium. In den meisten, vor allem günstigeren Präparaten, ist MagnesiumOXID enthalten. Das ist zwar lange halt- und in großen Mengen herstellbar, aber schwer löslich und vom Körper daher schwer aufzunehmen. Organisches MagnesiumCITRAT aus der Apotheke kann besser aufgenommen werden und vom Körper besser verwertbar, ist aber teurer.

Außerdem sollte man wissen, dass eine Gabe von Magnesium keine kurzfristige Hilfe bietet. Denn bis das Magnesium vom Körper resorbiert wird, dauert es eine Weile. Das entsprechende Stichwort lautet nämlich "Bioverfügbarkeit".

Wie schnell das geht, hängt von mehreren Faktoren ab. So muss zunächst zwischen der pharmakologischen und der biologischen Verfügbarkeit unterschieden werden. Erst genannte Verfügbarkeit wird über die Urinausscheidung bestimmt, die Bioverfügbarkeit hingegen über die Resorption in den Zellen. Das ist auch der entscheidende Moment, denn nur über diese Resorption kommt es zu einer Wirkung, während das über den Urin ausgeschiedene Magnesium natürlich keine Wirkungen auf den Körper haben kann.

Während erst genannte pharmakologische Verfügbarkeit bereits nach wenigen Stunden nachgewiesen werden kann, kann die Bioverfügbarkeit erst nach einigen Wochen eintreten.

In diesem Fachartikel ist sogar von drei bis vier Wochen die Rede:

www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=889

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