Was haltet ihr von einem Programm im Mutter-Kind-Turnen?

Das Ergebnis basiert auf 7 Abstimmungen

Ja auf jeden Fall 100%
Nein gar nicht 0%
Eher nicht 0%
Könnte man machen 0%

8 Antworten

Ja auf jeden Fall

Hi,

es heißt ja nun "Mutter-Kind-Turnen" und nicht "Kinder-60-Min.-irgendwie-beschäftigen".

Mit Hilfe der Mutter oder einer anderen Bezugsperson lernen die Kleinen, sich in einer Turnhalle zu bewegen und sammeln erste Erfahrungen mit Geräten wie Matten, Bälle, Lankbänken, kleinen Parcours. Ziel und Zweck ist es, den Kindern spielerisch die Freude an der Bewegung zu vermitteln, die
motorischen Fähigkeiten zu schulen und zu verbessern und ohne Wettkampfstreben die Leistung zu steigern. Das schafft man nur mit einem gut strukturierten Plan: Vom Kleinen zum Großen, vom Einfachen zum Schweren (Beispiel: von der Rückenschaukel zur Rolle vorwärts).Mit Hilfe der Mutter gelingt es, Ängste zu überwinden und das Selbstbewusstsein zu stärken z.B. über eine umgedreht Langbank zu balancieren. Und selbstverständlich lässt sich auch bei den Kleinen bereits Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer verbessern.

Ganz so nebenbei wird auch das Sozialverhalten gelehrt: Man
muss abwarten, bis man an der Reihe ist, man hilft sich gegenseitig, mein singt und spielt gemeinsam, man nimmt Rücksicht auf einander, man lernt Regeln kennen. Und irgendwann ist man dann so weit, dass man am "normalen" Kinderturnen – also ganz ohne Bezugsperson - teilnehmen kann.

Mit einem "Aufbewahrungsprogramm" wie von Dir beschrieben, ist das nicht zu schaffen.

Gruß Blue

Vielen Dank für Eure Antworten bisher. Ich möchte nochmal klarstellen, daß ich die MKT-Gruppe bereits mache, die Kinder sind ca. 1-4 Jahre alt und die Mütter sind dabei. Viele andere MKT-Gruppen machen KEIN Programm, stellen nur die Gerätestationen auf. Meine Frage: Ist es sinnvoll, was meint ihr, mit so kleinen Kindern ein strukturiertes Programm zu machen oder die Mütter selbst mit den Kindern die Geräte ausprobieren zu lassen. Ich tue mich ein bißchen schwer, als "Animateur" aufzutreten, sprich, die Mütter anzuleiten. Nach Montessori ist es ja entwicklungsfördernd, wenn man Kinder frei entscheiden läßt, was sie mit ihrer Umgebung anstellen. Da stellt sich die Frage, ab welchem Alter ist das freie Spielen sinnvoll. Wenn ein Programm, was habt ihr dann da für Ideen, was man mit so kleinen Pimpfen machen kann, in dem Alter sind 3 Jahre ja ein Riesenunterschied. Danke nochmal.

Jessi70 schreibt: Um gleich selbst eine Antwort für etwaige andere Übungsleiterinnen mit derselben Frage zu geben: Ich habe jetzt einige Spielideen für das MKT gefunden und sogar fertige Stundenkarten gekauft von Constanze Grüger auf kleinkinderturnen.de. Es gibt auch Bücher zu diesem Thema (Bewegungslandschaften / Eltern turnen mit Kindern etc.). Gruß

Was möchtest Du wissen?