Was haltet ihr von diesem übertriebenen Leichtbau bei Rennrädern?

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Das Ergebnis basiert auf 8 Abstimmungen

Finde ich nicht gut 50%
Finde ich gut 50%

8 Antworten

Finde ich gut

Wie schon gesagt, muss im Rennsport das Rad mindestens 6,8 Kilo wiegen. Der Leichtradbau ist meiner Meinung nach mehr was für die Techniker als für denn Rennfahrer. Selbstverständlich kommen hier viele Entwicklungen her, die später im Standard-Radbau Verwendung finden. Von daher positiv für den Radsport, deshalb meine Stimme für "finde ich gut" Meist mache ich die Erfahrung, dass auf sündhaft teuren Leichtbau-Rädern wie z.B den Storck in der Öffentlichkeit (bei Jedermannrennen oder RTF) Fahrer sitzen, die durch einfaches Weglassen des Weizenbiers und des deftigen Abendessens mehr Kilo in 1 Monat abnehmen können als Ihr ganzes Rad wiegt! Und das ist lächerlich. Und gefährlich, da die Räder meist nicht für Ihr Gewicht ausgelegt sind!

Finde ich gut

Ich denke auch dass es Vordenker geben muss, die die technischen Raffinessen weiter treiben. Hoffentlich gibt es möglichst wenige "Opfer", die aufgrund gebrochener Teile stürzen. Mich persönlich fasziniert moderne, allerdings auch ausgereifte Technik.

Finde ich gut

Da gibt es schlimmeres im Sport, der Leichtradler betreibt immer noch gesunden Sport(wenn alles gut geht) und zwar auf umweltfreundliche Weise. Wenn er sich dann mal so richtig hinlegt wird er alles vielleicht schnell überdenken.Ich weiß aber gar nicht was das Einsparen von Gewicht bringt, da der Trainingseffekt mit einem schweren Rad auch nicht zu verachten ist, und in Wettbewerben Ultraleichte gar nicht zugelassen sind.Vielleicht kommen sie ja nur so in bestimmte für sie stimulierende Geschwindigkeiten, dann sollen sie ruhig so weitermachen solange ihr Rad nicht direkt vor mir zusammenbricht.

Finde ich nicht gut

... , weil es immer noch primär auf den Fahrer oder Sportler selbst ankommt. Ich finde es immer peinlich, wenn jemand mit dem besten Material, trotzdem nicht vorwärts kommt ;-) Wenn außerdem die Fahrräder durch übertriebene Leichtbauweise nur noch bedingt fahrtauglich sind, ist das ganz schlimm. Ist das denn wirklich so?

Die Erbauer dieser Räder sagen selbst, dass ihre Räder nur "bedingt alltagstauglich" sind, bieten sie aber trotzdem manchmal zum Verkauf an! Aber bei abgeschliffenen Speichen, durchbohrten Bremsen und Sättel auf denen man nicht sitzen kann weil sie sonst brechen höhrt für mich die Alltagstauglichkeit komplett auf! (Tour-Magazin, Ausgabe 1/08)

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Finde ich gut

Ich fahre selbst ein Rad, das knapp sieben Kilo wiegt und kenne den Unterschied zu einem schwereren Rad. Allerdings muss man die Grenzen kennen. Wenn verschleißintensive Teile wie Kettenblätter aus Carbon hergestellt werden oder sicherheitsrelevante Belange zugunsten des Leichtbaus vernachlässigt werden, hört der Spaß auf.

Aber ansonsten können wir vom Extrem-Leichtbau profitieren: Die Freaks testen das im Grenzbereich aus und die Technologie fließt später in die Produktion, so dass wir Leistungs-Radsportler davon profitieren.

Finde ich nicht gut

Das mag für Profis eine interessante sein, aber insgesamt ist hier die Relation von Nutzen und Aufwand nicht mehr gegeben. Für den Hobbysportler sollte es in der Regel kein Problem ein Kilo an Körpergewicht abzunehmen als ein Kilo am Rennrad einzusparen.

Finde ich nicht gut

Das kann so kaum stimmen, denn nach UCI-Regeln MUSS ein Rennrad mindestens 6.8 kg wiegen.

Oh Sorry, dann ist das wohl falsch rüber gekommen. Ich meinte nicht für den Wettkampfbereich sondern im privaten. Aber ich sehe da eher eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer, deshalb meine Frage. Bitte um Entschuldigung!

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Finde ich nicht gut

Weil ich den Gedanken der Natur fördere. Es ist halt so, dass egal welcher Wahnwitz mit immer neueren teilen aufgebaut wird, so wird dabei auch immer massig Energie verbraten. In der Zeit, wo die Diskussionen um Feinstaub etc. losbrennen, sollte es doch einfach ein ganz normales Rad sein und die Räder müssen doch eh 6,8 Kilo wiegen.

Dann ist da noch der Punkt Sicherheit. Ist es wirklich sinnvoll mit einem High-tec Geschoß Gas zu geben ?

Und zu guter letzt noch etwas zum schmunzeln. Ich selber fahre ein Rad, welches 15 Jahre alt ist und wiege "leichte" 110 Kilo. Nach einer ziemlich langen Tour wollte ich dann im Heimatort ausfahren mit und traf dabei "Profis" mit einer Ausrüstung, von der man träumt. Merkwürdigerweise war von denen am 1. Berg nichts mehr zu sehen.

Und nun noch viel Spaß

Ralf Schröder

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