Was bringt konsequentes Ausdauertraining?

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2 Antworten

Wenn Du mit Ausdauertraining abnehmen willst, dann solltest Du auch ein Mindestmaß an Krafttraining machen.

Anderen Falls baust Du zuerst mal Muskeln ab. Du verbrauchst dann noch weniger Energie und nimmst u.U. nicht mehr ab.

Siehe auch http://de.wikibooks.org/wiki/Abnehmen#SportalsUnterst.C3.BCtzung

+---------- ab hier Zitat ----------+

Ausdauersport

Hintergrund: Die Wirkung entsteht WÄHREND der Sportausübung - Durch Laufen, Bergaufgehen (mit Gepäck), Radfahren, Schwimmen, Rudern oder Ähnliches wird zusätzlich Energie verbraucht.

Vorteil: im Hinblick auf die allermeisten Sportarten ist eine bessere Ausdauer sinnvoll. Für Anfänger sind auch "sanfte" Sportarten wie Wandern durchaus wirkungsvoll. Im Vergleich zum Krafttraining können Ausdauersportarten meist abwechslungsreicher (Radfahren, Wandern ...) gestaltet werden.

Nachteil: Prinzipiell wirkt eine Sportart allein mit der Zeit immer schlechter, weil sich durch das Training auch eine verbesserte (Energie sparende) Technik einstellt. Dies lässt sich verhindern, indem man die Ausdauersportarten abwechselt.

[Bearbeiten] Kraftsport

Hintergrund: Im Gegensatz zum Ausdauersport entsteht die Wirkung beim Kraftsport nicht während, sondern NACH der Ausübung. Die durch das Training erhöhte Muskelmasse führt zu erhöhtem Leerlauf-Energieverbrauch.

Vorteile

* Mit relativ geringem Aufwand (3-4 Stunden pro Woche) lässt sich eine erhebliche Wirkung erzielen.
* Solange es nicht übertrieben wird, sind auch die ästhetischen Auswirkungen sehr positiv.
* Extrem übergewichtige Personen werden erst durch Krafttraining in die Lage versetzt, überhaupt eine andere Sportart ausüben zu können, ohne bereits in den ersten Tagen den passiven Bewegungsapparat zu zerstören.

Nachteile

* Die übliche Ausübung an Hanteln und Geräten ist extrem monoton. Von anderen Kraft-Sportarten wie Ringen, Turnen oder Klettern wird (insbesondere stark) übergewichtigen Personen wegen der Belastung der Gelenke i.A. abgeraten.
* Ein Erfolg wird auf der Waage nicht schnell sichtbar, weil Muskeln etwa doppelt so schwer sind wie Fett. Man(n) ist gut beraten, nicht nur auf die abstrakte Zahl auf der Anzeige der Waage, sondern auch mal in den Spiegel zu schauen. Eine Volumensmessung würde hier motivierendere Ergebnisse erbringen, ist aber aufwändig und daher außerhalb des Profisports kaum üblich.
* Der erhöhte Energiebedarf kann sich negativ auf die Ausdauerleistung auswirken.

Fazit: Vorsicht, wenn die Gewichtsreduktion einer Verbesserung der Leistung in einer Ausdauersportart dienen soll. Ansonsten ist Kraftsport nicht für schnelle Abnehmerfolge, wohl aber zum langfristigen Halten eines niedrigeren Körperfettanteils das Mittel der Wahl.

Ausdauertraining hat bei regelmäßiger Ausübung einen positiven Effekt auf den Bewegungsapparat und vor allem auf das Herz-Kreislauf-System. Da Organe und vor allem das Herz gestärkt werden, kommen sie mit Belastungen besser zurecht und arbeiten effizienter. Das hat auch Auswirkungen auf den (nicht sportlichen) Alltag. Der Körper ist insgesamt ökonomischer, weil er mit dem ihm zur Verfügung gestellten Ressourcen besser umgeht.

Hintergrund hier ist die Fettverbrennung, die der sportliche Körper trainiert hat. Im normalen Zustand wandelt er lieber Kohlenhydrate in Energie um, da diese leichter zu verwerten sind als Fette. Letztere speichert er dagegen. Kohlenhydrate haben aber nur ein Drittel der Energiedichte wie Fette (3,3 kcal/g gegenüber 9,1 kcal/g). Wenn der Körper durch Training an seine (Fett-) Reserven geht, dann baut er eben diese Polster ab. Je besser er trainiert ist, desto schneller schaltet er auch auf Fettverbrennung um, wobei zuerst immer Kohlenhydrate benötigt werden, um "das Feuer zu entfachen".

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