Was bringt der Start bei Rennläufern?

1 Antwort

Aus dem Starthäuschen heraus drückst du dich mit beiden Stöcken kräftig ab, wobei du dich zu anfangs ( im Starthäuschen ) noch in der Hocke befindest und dann deinen Körper anhebst um somit Schwung zu erzielen. Aus dem Häuschen heraus machen viele dann noch 2-3 abstützende Bewegungen um richtig Schwung mit zu nehmen, bevor sie dann in die Hocke gehe und gleiten lassen. Man muß allerdings sagen, das der Start als solches nicht sonderlich in deine Endzeit mit einfließt. Es gibt da zwar einige wenige Zentel Unterschiede in den ersten 200 Metern, entscheidend ist hier aber wie du die restliche Strecke über auf den Ski stehst. In Kurven verlierst du durch falsche Skistellung/Körperhaltung wesentlich mehr Zeit als beim Startschwung. Viele müssen auch oftmals aufmachen und aus der Hocke gehen was auch wiederum Zeit kostet. Du hast es ja selber angedeutet. Ein Bode Miller braucht hier keinen sonderlich schwungvollen Start. Der fährt die ganze Strecke über so gut und druckvoll auf den Skiern, das er dadurch seine Topzeiten erzielt. Herman Meier ist ein ähnlich progressiver Skifahrer.

Daumen hoch für diese Antwort danke!

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