Was bringt denn eine 2er, 3er, 5er Atmung beim Schwimmen?

3 Antworten

ich hab auch noch etwas dazuzufügen: die "ungerade" Atmung hilft auch, weil man damit eine gerade und ausbalancierte Wasserlage trainiert. Denn bei der 2er Atmung oder evtl. auch 4er Atmung atmet man immer nur auf einer Seite, deshalb kann man während dessen auch nicht gut "gerade" liegen (im Wasser), weil man immer zur Seite kippt.

Eine Gute Übung zum Atmungstraining ist: Du schwimmst jeweils 2 Bahnen (100m)bei denen du deine Atmung in zweier Schritten steigerst. Also beginnst du mit der 3er Atmung und machst diese 2 Bahnen lang. Dann ASchwimmst du 2 Bahnen mit 5er Atmung usw. Das kann man so weit machen, wei man will, aber min. bis 15 oder so. Das kann man auch in ner Pyramide machen....

ich hab der klasse-antwort von nusadua noch ein kleines bisschen was hinzuzufügen: durch training in bereichen jenseits der 4-er atmung (5er,7er,9er,11er...) trainiert man in besonderem maße die lungenfunktion: der körper lernt, aus dem angebot der sauerstoffs das maximale zu machen. außerdem erlernt man dadurch bewusst-tiefes einatmen, was auf dauer das lungenvolumen vergrößert!lg schrunsi

Bedingt, ja. Eine 2er-Atmung in Deinem Fall, zwingt Dich dazu jedesmal auf Deiner schwachen Seite zu atmen. Dadurch gewöhnst Du Dich am schnellsten daran. Nachteil einer 2er-Atmung: Auf längeren/langen Strecken entstehen durch die einseitige Belastung Verspannungen (je nachdem wie weit Du den Kopf aus dem Wasser drehst und/oder hebst) in der Nacken- und Schultermuskulatur. Wenn Du im Freiwasser schwimmst, fällt bei den geraden Atemrhythmen auch die Orientierung u.U. etwas schwerer und wenn die Sonne auf der Seite steht, wirst Du jedesmal beim Atmen geblendet. 3er-, 5er-Atmung: Du lernst auf beiden Seiten zu atmen. Die Vorteile ergeben sich aus den o.g. Nachteilen: gleichmäßgere muskuläre Belastung, bessere Orientierung und im Freiwasser wirst Du weniger geblendet, bzw. kannst Deine (2er-, 4er-, 6er- etc.)Atmung auf die sonnenabgewandte Seite verlegen. Beim Schwimmen mit längeren Atemrhythmen lernst Du ökonomischer zu atmen, d.h. mit Deinem Atem zu haushalten, da er z.B. 5 Armzüge vorhalten soll. (Das läßt sich steigert bis 12 oder 15 bzw. 25m ohne zu atmen. Tauchen ist auch eine gute Übung dazu.) Das hat den Effekt, dass Du nicht mehr so schnell in Atemnot gerätst und besser einschätzen kannst, wann Du tatsächlich atmen musst. Das Atmen stört den Schwimmrhythmus. Du wirst länger ruhiger mit gleichbleibendem Rhythmus schwimmen, was Dich indirekt schneller macht. Viele Schwimmer mit schlechter Balance im Wasser tendieren ausßerdem dazu sich mit dem gegenüberliegendem Arm (zur Atemseite) unter Wasser abzustützen, was zu einem ineffizienten Unterwasserarmzug führt und ebenfalls den Rhythmus stört.

Sportschwimmen ist eine überaus technisch anspruchsvolle Sportart, wie im Prinzip jede Sportart, wenn Du sie gut beherrschen willst. Gruss. ND

Spitzen Antwort! Ich Danke dir NusaDua

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