Warum verschlechtert Ausdauertraining das Blutdruckregelsystem in Ruhe?

2 Antworten

Als Rad und Ausdauersportler kann ich dies jetzt nicht bestätigen. Zumindest erlebe ich dies nicht so. Ein Ausdauersportler hat, wenn er Herz-Kreislauftechnisch gesund ist einen recht niedrigen Ruhepuls und relativ gesunde und gute Blutdruckwerte. Ein appruptes schnelles Aufstehen aus einer Ruhephase heraus kann bei jedem Menschen kurzzeitig zu einem leichten Schwindel führen. Ich denke das hier individuell jeder Mensch anders reagiert. Unabhängig davon ob er Ausdauersportler ist oder nicht. Menschen die von Grund aus einen etwas zu niedrigen Blutdruck haben dürfte hier anfälliger sein.

Dann bin ich wohl schlecht trainiert, denn ich habe diese Probleme nicht im Ruhezustand. Klar, ich bin morgends beim aufstehen nicht gerade die munterste, aber ich bin noch nie morgends umgekippt oder hätte ein Gefühl zum Umkippen gehabt. Ich habe als Frau einen super guten Ruhepuls von 49-52. Wenn ich in Höchstform trainiere - also den Puls auf Anschlag nähe 190 bringe, so bin ich innerhalb 1 Min bei Trabpause wieder auf 110. Bevor ich mit der sportlichen Laufbahn begann, so ca. vor 10 Jahren - da bin ich eher mal morgends von den Socken gekippt.

Ist dieses Training sinnvoll? Dauerhaftes Anspannen der Muskulatur für Fußball?

Moin Leute,

ich habe hier mal eine Frage zu 'nem Training. Ich bin Fußballer (kein Profi) und derzeit ist Winterpause. Um auch für die Rückrunde fit zu sein gehe ich nun etwas öfter ins Fitnessstudio um bisschen auf's Laufband zu gehen, bisschen Krafttraining zu machen, sowas halt. Nun hat es zeitlich so gepasst, dass gerade ein Kurs stattfand, als Rücken-Fit, publiziert, den ich einfach mal mitmachte. Schien eher eine Frauendomäne zu sein, denn ich war mit zwei weiteren Männern nur unter Frauen. Auch die kurze Aerobic-Einlage zum Warmmachen hatte mich irritiert, aber darum geht's jetzt eigentlich nicht.

Es hieß zwar Rücken-Fit, aber auch andere Körperteile wurden rangenommen, speziell die vordere Oberschenkelmuskulatur und Gesäßmuskulatur (hab gerade tierischen Muskelkater :D). Dort ging es in der Regel darum die Spannung über einen längeren Zeitraum zu halten. Beispielsweise lag man auf'm Rücken, streckte alle Gliedmaßen von sich und hielt diese ein paar cm über dem Boden und das eben mehrere Sekunden bis wenige Minuten lang (habe mir übelst einen abgebrochen, Muskelzittern setzte ein).

Nun ist es beim Fußball ja so, dass die Spannung nie gehalten wird. Beispielsweise werden beim Sprint ja jeweils unterschiedliche Muskelgruppen nur kurzzeitig und schnell aktiviert (in sehr kurzen Intervallen), wo die Anspannphase ja keine Sekunde übersteigt. Genauso bei 'nem Schuß, wo der Körper kurz angespannt wird um dann die Kraft beim Impakt auf das Spielgerät entladen wird.

Jetzt habe ich bedenken, dass dieses andauernde Anspannen nicht von Vorteil für das Fußballspielen ist, vielleicht, dass es sogar kontraproduktiv ist. Ich fürchte, dass dadurch sich gar Schußtkraft, Wendigkeit und Spritzigkeit verschlechtern könnten. Sind diese Befürchtungen berechtigt oder absoluter Schwachsinn? Eigentlich hatte mir der Kurs Spaß gemacht und ich würde ich gerne wöchentlich mitmachen bis die Winterpause vorbei ist, auch wenn die weibliche Herde mich da ganz schön alt hat aussehen lassen (ich mecker nie wieder über Yoga oder sowas, bleibt mir fast nur noch Nordic-Walking zur Belustigung :D) und ich mehrmals während des Kurses um ein Ende dieser Geißelung meines Körpers (und Seele :D) gefleht habe merkte ich, dass ich hier eben klare Nachteile habe.

Also die grundlegende Frage: Wenn sich die Muskulatur auf ungewohnte Bewegungsabläufe anpasst, verschlechtert sie sich für eigentlich gewohnte Bewegungen?

Danke für's Lesen des ganzen Textes, aber kürzer ging es nicht zu beschreiben. Auf Antworten würde ich mich freuen!

Gruß Lynx

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Streckprobleme Knie nach Schlag von vorne

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