warum stehen schmerzmittel nicht auf der dopingliste?

1 Antwort

Es gibt viele Schmerzmittel die sich sekundär auf die Leistung eines Sportlers auswirken. Ob nun ein Mittel auf die Dopingliste gesetzt wird oder nicht hängt von der Wirkweise des Medikamentes in Punkto Leistungssteigerung ab. ASS verdünnt das Blut und führt dadurch zu einer besseren Blutzufuhr der einzelnen Gefäße. In wie weit sich diese verbesserte Durchblutung Leistungssteigernd auf den Körper auswirkt ist eine andere Sache. Wenn sich hier Steigerungen zeigen die einen gewissen Level erreichen würde ASS mit Sicherheit auch auf der Liste stehen. Koffein zb. hat bis 2004 auf der Dopingliste gestanden. Jedoch war der Grenzwert so hoch ist das man hier Unmengen zu sich nehmen müßte um diesen zu erreichen. Darüber hinaus war die steigernde Wirkung von Koffein letztlich nicht 100%ig nachgewiesen. Ich denke die Dopingforschung würde hier schon agieren wenn gewisse Schmerzmittel einen extremen Leistungsschub bringen.

koffein wurde ua deswegen gestrichen weil marathonis nach langen fluegen (austrocknen) und zwei espresso schon drueber lagen und der leistungssteigernde effekt nicht nachweisbar ist.

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