warum stehen schmerzmittel nicht auf der dopingliste?

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3 Antworten

Es gibt viele Schmerzmittel die sich sekundär auf die Leistung eines Sportlers auswirken. Ob nun ein Mittel auf die Dopingliste gesetzt wird oder nicht hängt von der Wirkweise des Medikamentes in Punkto Leistungssteigerung ab. ASS verdünnt das Blut und führt dadurch zu einer besseren Blutzufuhr der einzelnen Gefäße. In wie weit sich diese verbesserte Durchblutung Leistungssteigernd auf den Körper auswirkt ist eine andere Sache. Wenn sich hier Steigerungen zeigen die einen gewissen Level erreichen würde ASS mit Sicherheit auch auf der Liste stehen. Koffein zb. hat bis 2004 auf der Dopingliste gestanden. Jedoch war der Grenzwert so hoch ist das man hier Unmengen zu sich nehmen müßte um diesen zu erreichen. Darüber hinaus war die steigernde Wirkung von Koffein letztlich nicht 100%ig nachgewiesen. Ich denke die Dopingforschung würde hier schon agieren wenn gewisse Schmerzmittel einen extremen Leistungsschub bringen.

koffein wurde ua deswegen gestrichen weil marathonis nach langen fluegen (austrocknen) und zwei espresso schon drueber lagen und der leistungssteigernde effekt nicht nachweisbar ist.

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Im Sinne der internationalen Dopingdefinition werden durch die meisten Schmerzmittel keine leistungssteigernden Wirkungen erzielt. Sie helfen etwa einem Sportler, der durch Schmerzen an einen Leistungseinbruch leidet, wieder an seine normale Leistungsfähigkeit heranzukommen, aber sie steigern nicht aktiv die Leistung. Daher stehen die meisten Mittel nicht in der Liste, vor allem nicht handelsüblichen.

Die von Dir angesprochene verbesserte Viskosität durch Acetylsalicylsäure bringt keine Leistungsverbesserung. Ganz im Gegenteil: Dadurch nimmt das Blutminutenvolumen ab, also die Menge an Sauer- und Nährstoffen, die das Blut pro Minute transportieren kann, weil der Anteil der festen Bestandteile in Bezug auf das Blutvolumen (Hämatokritwert) abnimmt, denn diese festen Teile transportieren die genannten Stoffe.

Blut mit einem höheren Hämatokritwert, also "dickeres", ist in sportlicher Hinsicht leistungsfähiger, weil es bei gleichem Volumen wie Blut mit einem niedrigeren Hämatokritwert mehr Sauer- und Nährstoffe transportieren kann. Es ist aber auch dickflüssiger, hat also eine geringere Viskosität.

Der Körper ist in der Lage, diesen Wert zu steigern durch die Produktion von roten Blutkörperchen, etwa in größerer Höhe, wo der Sauerstoffanteil der Luft geringer ist. Aus diesem Grund gehen auch viele Ausdauersportler in ein Höhentrainingslager, um diesen Effekt des "dickeren Blutes" zu erreichen. Andererseits kann das auch mit Substanzen wie EPO erreicht werden. Das ist tatsächlich Doping und ist verboten.

Zum Schmerzmittel: Tatsächlich sehen viele Experten Handlungsbedarf im Missbrauch von Schmerzmitteln. Der FIFA-Doping-Experte Toni Graf-Baumann hat kürzlich gesagt, dass "Athleten, die solche Mittel unkritisch einnehmen, vielleicht auch gegenüber Doping unkritischer sind". Es ist also eher eine moralische Frage.

zweifellos werden bei marathonlaeufen grosse mengen schmerzmittel genommen weil sie letztlich zu besseren leistungen fuehren. ass hemmt nicht nur die schmerzmediatoren sondern auch fibrinogen, was die viskositaet senkt, den blutfluss also erleichtert. klar erhoehen zellen die vislositaet und den hk, und auch klar dass hoehentraining, unterdruckkammern und epo die viskositaet erhoehen und dass plasmaexpander nicht nur zur verschleierung dienen sondern auch thrombosen verhindern sollen. zweifellos werden auch zb beim handball schmerzmittel vor dem spiel genommen um die leistung zu steigern, das hat kuerzlich aus versehen einer im liveinterview gestanden.

natuerlich handelt es sich um medikamentenmissbrauch und senkt die hemmung vor anderen dopingvergehen. siehe auch bettes dopingfalle!

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@jamhadar

@jamhadar: kannst Du deine behauptungen belegen? worauf stützt du dein "zweifellos"? so ein blödsinn: höhentraining und epo verringern die viskosität, weil sie den anteil der festen stoffe im blut erhöhen.

das mit dem handball ist darauf bezogen, dass er mit einer verletzten hand hätte nicht die volle leistung erbringen können. dies diente aber nicht der steigerung der leistung, zu der er insgesamt fähig gewesen wäre, sondern zu der wegen der verletzung eingeschränkten leistung. insofern ist das zwar eine leistungssteigerung, aber eben aus einer eingeschränkten situation heraus, was aber keine leistungssteigerung im sinne des dopings ist.

man sollte schon etwas davon verstehen, bevor man einen solchen unsinn schreibt.

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@rennradmeister

elementare physiologie: je mehr zellen desto schlechter die fliesseigenschaften. viskositaet meint innere reibung, die dann quasi abnimmt.

@rennradmeister: bitte keine beleidigungen

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zweifellos werden bei marathonlaeufen grosse mengen schmerzmittel genommen weil sie letztlich zu besseren leistungen fuehren. ass hemmt nicht nur die schmerzmediatoren sondern auch fibrinogen, was die viskositaet senkt, den blutfluss also erleichtert. klar erhoehen zellen die vislositaet und den hk, und auch klar dass hoehentraining, unterdruckkammern und epo die viskositaet erhoehen und dass plasmaexpander nicht nur zur verschleierung dienen sondern auch thrombosen verhindern sollen. zweifellos werden auch zb beim handball schmerzmittel vor dem spiel genommen um die leistung zu steigern, das hat kuerzlich aus versehen einer im liveinterview gestanden.

natuerlich handelt es sich um medikamentenmissbrauch und senkt die hemmung vor anderen dopingvergehen. siehe auch bettes dopingfalle!

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da man schmerzmittel brauch tum keine zu haben

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