Warum soll man die Finger an kleinen Griffen beim Klettern nicht abknicken?

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Man sollte beides können - Leisten mit aufgestellten und mit hängenden Fingern halten. Wenn Du dir überhaupt nicht vorstellen kannst, eine Leiste hängend oder halb-aufgestellt zu halten, dann solltest du das üben und bewusst in leichteren Routen die Leisten nur mit hängenden Fingern halten. Dadurch entwickelst du ersten ein größeres Greif-Repertoire und zweitens schonst Du deine Fingergelenke und Bänder, da sie nicht so einseitig belastet werden. Zum Thema Verletzungsgefahr hat Sandro schon was geschrieben - allerdings ist die Verletzungsgefahr vor allem dann groß, wenn man nicht gescheit aufgewärmt ist oder einen Griff krampfhaft versucht zu halten, auch wenn man ihn eigentlich nicht ordentlich erwischt hat oder die Füße wegrutschen.

Soweit ich informiert bin, trainierst Du beim offenen Greifen die Muskulatur genauso bzw. sogar besser. Daher mache ich oft am Ende eines Klettertages noch zu Trainingszwecken "offenes Greifen", d.h. konsequent jeden Griff mit hängenden Fingern nehmen.

Bei der Übung merkt man dann aber zugleich auch, wie oft man an Griffen aufstellen muss. Das ist übrigens zugleich auch eine gute Tretübung, weil man dabei kraftschonend Klettern muss.

Freeletics: wie hoch ist die Verletzungsgefahr bei Vorbelastungen z.bin der Schulter (keine Diagnose erwartet sondern Einschätzungen und Erfahrungen erbeten)?

Hi Sportfreunden. Ich habe/hatte ein Impingement in der linken Schulter, das ich mittlerweile gut im Griff habe, indem ich die Rotatoren gezielt trainiere und andere Übungen im Sportstudio mache für die Schultern. Klaissisches Bankdrücken wird z.B. durch Schrägbankdrücken im Untergriff ersetzt, Klimmzüge werden sehr weit zurückgelehnt gemacht, Überkopfübungen großteils weggelassen. Ausserdem ist eine leichte Arthrose im Schultergelenk aufgrund einer Opteration von vor 15 Jahren diagnsotiziert worden, die mich aber derzeit kaum bis gar nicht im Training einschränkt.

Ich interessiere mich nun für Freeletics. Ist das eine gute oder schlechte Idee, wenn man Trainer hinzuzieht, die sich die richtige Ausführung genau ansehen? Ich habe Angst mir - wie damals im Sportstudio - ein paar Monate das Training zu verbauen, weil mich der Ehrgeiz packt und ich nicht richtig auf meinen Körper höre (seufz).

Ich trainiere ungefähr seit 4 Jahren so vor mich hin mit mäßigen Ergebnissen und möchte endlich mal Ergebnisse sehen - HIT, 5x5 Systeme etc. schon ausprobiert. Ernährung ist auch okay.

Ich erwarte hier keine Ferndiagnose, aber: Gibt es Erahrungswerte bzgl. der "Vorfitness" bzw. Unverletztheit und Freeletics? Habt ihr eigene Erfahrung gemacht? Und was haltet ihr von dem Trainingssystem (in der Ausführung: Gemainsam mit Trainer) als solches & wie verletzungsgefährlich ist das?

Herzlichsten Dank für die Einschätzung!!!

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