Warum sind Tennisspieler so empfindlich bei der Bespannung?

4 Antworten

Tennis ist wie Golf mit Laufen. Ich meine das vor allem im Vergleich zu Squash oder Badminton. Die Spieler haben selten mehr als 2-3 Ballkontakte pro Ballwechsel und Fehler entscheiden das Spiel. Man steht vergleichsweise viel rum und macht sich Gedanken, sodass bei jedem Schlag der Druck hoch ist. Das ist z.B. beim Squash so nicht der Fall, durch die ganze Rennerei und die vielen Schläge ist man eigentlich immer gut drin und verliert eher, weil man zu langsam im Kopf oder auf den Beinen ist. Einzelne Schläge, die etwas verrutschen, sind da einfach nicht so entscheidend wie beim Tennis und dementsprechend liegt das Augenmerk nicht so sehr auf einer optimalen Ausrüstung.

Für gute Tennisspieler, damit meine ich Spitzenspieler und langjährige Turnierspieler ist die richtige Bespannungshärte das A und O. Diese Spieler sind sehr sensibel, weil ihr "Arbeitsgerät", der Tennisschläger nicht gescheit funktioniert. Durch eine geringere Bespannung wirde der Ball automatisch schnell, bzw. länger und das Spiel wird unpräziser. Wie Kompressionsstrunpf schon sagt, dies gilt aber nur für Spieler mit einer sauberen und absoluzt gefestigten Schlagtechnik. Alle anderen Spieler merken so einen geringen Unterschied in der Bespannungshärte kaum, und wenn (bei einem großen Unterschied), dann würde das eh noch keine so große Rollen spielen, weil die Technik dafür einfach nicht gut genug ist, um die fehlende Schlaggenauigkeit auf eine zu weiche Bespannung zurück führen zu können.

Die Bespannungshärte hat schon einen sehr wesnetlichen Einfluss auf die Spieleigenschaften eines Tennisschlägers. Wenn eine Saite zu weich wird, dann äbndern sich auch die Spieleigenschaften des Schlägers und für die Profis ist dies eine sehr schlechte Sache, denn sie spielen in einem absoluten Grenzbereich wo es wirklich auf eine perfekte und auf ihren Spielstil abstimmte Bespannungshärte ankommt.

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