Warum muss man eigentlich seine Golfschläger fitten lassen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Frage zielt darauf ab, dass einige Spieler nachträglich ihre Schläger fitten lassen. Grundsätzlich sollte man sein Schlägerfitting bereits mit dem Kauf erledigt haben. Da werden Körpermaße (Größe(Abstand der Handgelenke zum Boden) und Golfschwung analysiert und dann der Schläger in punkto Schaftlänge, Schaftflex und Lie-Winkel des Schlägerkopfes angepasst. Leider wird das zu selten korrekt durchgeführt.
Bei einigen Herstellern lassen sich aber die Köpfe auch nachträglich noch verbiegen. Besonders geeignet sind dafür z.B. Mizuno-Eisen. Bei gegossenen Billigschlägern würde ich das nicht machen lassen, weil es zu Rissen kommen kann. Man kann also nachträglich Fehler beim Vermessen ausbügeln. Leider gibt es bei der Herstellung von Schlägerköpfen Fertigungstoleranzen. Im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Golfschwungtechniken kann es daher sinnvoll sein, auch den Loft des einen oder anderen Schlägers an den Spieler anzupassen. Solche Anpassungen findet man aber eher im Profi-Bereich und weniger bei Amateuren.
Ein Fitting, was auch im Amateur-Bereich sinnvoll sein kann, ist das Austauschen der Schäfte. Bei einer Verbesserung der Technik und vor allem der Schwunggeschwindigkeit kann es nötig sein, mit härteren Schäften zu spielen. Wer sich dann nicht gleich einen komplett neuen Satz kaufen möchte, kann mit einem Schaftwechsel viel Geld sparen.
Mehr Infos zum Thema Fitting unter
http://www.golfkurse.com/golfschlaeger
und dort vor allem den Link "Zwei Tage bei Ping" anklicken.

Ein Fitting ist nur nötig wenn man wirklich gut Golf spielen kann (ab HCP 15). Erst dann machen sich die kleinen Unterschiede vom Fitting bemerkbar für den Spieler. Wer anderes erzählt, der will nur ein Fitting verkaufen. Ein guter Golfspieler spielt auch mit ungefitteten Schläger nahezu sein HCP. Einzig die Länge der Schläger sollte man beachten, aber nur wenn man sehr gross oder sehr klein gewachsen ist.

Das leuchtet mir ein, danke funky13!

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@schlanklori

Nun mal nicht so leichtgläubig. Die Antwort von funky13 ist ein völliger Unsinn. Ich verweise hier gerne auf die vielen anderen Antworten zum Thema Fitting auf dieser Website.
Im Sinne des Golfsports würde ich mich über die Entfernung solcher dummen Antworten durch den Admin freuen. Die Folge ist nämlich, dass weiterhin viel zu viele Golfer mit der falschen Ausrüstung spielen. Über 45 Prozent der Golfer in Deutschland haben von Fitting noch nie etwas gehört oder so etwas machen lassen. Das kann gut gehen, wenn man eine normale Körpergröße und Proportionen hat. Ist dem aber nicht so, wird man durch falsche Schläger nie den richtigen Golfschwung erlernen. Für Verkäufer ist so ein Fitting eine Katastrophe. Er muß einerseits Schläger im Laden vorrätig haben, wird auf diesen aber u.U. sitzen bleiben, wenn ein Fitting ergibt, dasss mit diesen Dingern keiner spielen kann. Daher ist der Aufklärungsbedarf, was das Fitting betrifft, so wichtig. Antworten von funky13 sind daher aus diesem Blickwinkel der Entwicklung des Golfsports abträglich. Löschen!

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@golfcrack

Jaja, und ich kauf mir auch gleich einen Ferrari wenn ich 1 x zur Arbeit fahren will... Das ist pures Marketing! Fitting ist in etwa so, wie wenn man mit normalen Fussballschuhen und teuren Fussballschuhen spielt. Wer es kann, dem bringen die teueren Fussballschuhe etwas. Wer aber nicht in der Championsleague spielt, dem bringen die Schuhe nichts. Genau so ist es auch beim Fitting, meiner Meinung nach...Das andere hier anderer Meinung sind, das ist mir klar.

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@funky13

Das Beispiel mit den Fussballschuhen ist denkbar schlecht, habe ich zumindest nicht verstanden. Fitting geht auch mit Billig-Schlägern, sofern man deren Köpfe biegen kann. Mein erster Schlägersatz war sehr billig. Damit dürften Deine ganzen Beiträge zu diesem Thema hinfällig sein. Die Formel Fitting=teuer gibt es nämlich nicht. Ich habe für das Fitting noch nie einen Cent bezahlt und die Schläger wurden dadurch auch nicht teurer. Was soll also dieses Ferrari-Geschwafel?

Schließlich möchte ich noch anmerken, dass dies hier kein Meinungsforum ist, sondern hier geben Fachleute anderen eine Hilfestellung. Also wenn Golfer - und hier insbesondere Anfänger - eine bestimmte Frage haben, sollte man diesen eine Antwort geben, die diese auch weiterbringt. Etwas mehr Verantwortungsbewußtsein wäre schön.

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@golfcrack

Das wir nicht gleicher Meinung sind, scheint ja klar zu sein. Und das die Meinungen desswegen stark auseinander gehen, kannst Du auch in anderen Golfforen lesen. Darum brauchen wir meiner Meinung nach hier nicht länger darüber zu diskutieren, schon gar nicht unterhalb der Gürtellinie. Lies doch einmal in Ruhe diesen Post http://www.golfianer.de/forum/anfaenger/10-golfschlaeger-fitting.html durch, dann siehst Du, dass ein Anfänger seine Schläger nicht unbedingt fitten lassen muss... Veranwortungsbewusstsein? Mit einer solchen Diskussion helfen wir hier niemandem weiter, wir verunsichern höchstens die Anfänger die dies lesen...Darum ist dies mein letzter Eintrag zu diesem Thema hier.

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@funky13

Lieber golfcrack, lieber funky13,

aus eurer Diskussion ist beim Thema Golfschläger-Fitting doch deutlich zu sehen, dass es vielleicht nicht eine ideale Lösung, bzw. Beantwortung der Frage gibt, sondern mehrere unterschiedliche Lösungsansätze. Das macht ja auch den Reiz einer Ratgeber-Plattform aus, die dem Fragesteller, bei manchen Themen eben nur die unterschiedlichen Sichtweisen geben kann, und keine eindeutige Antwort. Ich denke, dass es einfach immer wieder Themen gibt, die nicht eindeutig beantwortbar sind. Der Fragesteller kann sich ja nun trotzdem seine Meinung bilden.

Herzliche Grüße an euch beide, Sportsgeist

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Kampfsport ohne Kampf aber mit Geist?

Hallooooo,

ich möchte mich auch von euch Hobby- und Profisportlern "beraten" lassen. Bevor ich anfange mir die schier unzähligen Dinge auf YT anzugucken oder wochenlang in Probotrainings rumglucke, würde ich lieber ein bisschen in eine Richtung gelenkt werden.

Was suche ich: Kampfsport nicht wirklich. Das klingt nach Kampf, ich will nicht kämpfen. Ich würde gern irgendwas ohne Körperkontakt haben wollen. (Ich weiß grad aber nicht, wie man es sonst nennen soll...) Ich hatte mal in der Schule Judo, das fand ich schrecklich, dieses Ineinandergewurstel!! Es muss stark an den "Geist" und an irgendwas traditionellem gebunden sein a la "Finde dein inneres irgendwas und besiege dich selbst blubber". Ich mag es, wenn man sehr konzentriert sein muss und auf alles am Körper achtet. Überwiegend langsame Bewegungen find ich auch gut, aber mal was flottes um nicht einzuschlafen darf auch dabei sein :D

Warum will ich das machen: Ich möchte sowas machen, weil ich ein sehr impulsiver Mensch bin und doch tweilweise sehr schnell ausraste, aber nie aggro gegenüber anderen werde (maximal dürfen Gegenstände dran glauben oO) und das will ich nimmer. Wahrscheinlich würde mir irgendwer nun sagen, dass ich da wohl erst recht irgendwas zum draufkloppen nehmen sollte, aber ich bin ein sehr friedliebender Mensch und mag keinen Körperkontakt :D Außerdem will ich unter keinen Umständen was, wo ich meine Aggressivität rauslassen kann! Da würde ja meine Beherrschung und Konzentration flöten gehen! Deswegen soll es etwas sein, dass mir "innere Gelassenheit" und so bringt.

Was wäre noch interessant: Eine Sportart mit Waffen bzw. Geräten (Kendo oder so...). Ich überlege auch, ob ich nicht vielleicht was Richtung Bogenschießen machen sollte (Ok, sorry, hat voll nichts hier zu suchen, ich weiß). Aber ein Ganzkörpersport würde mich doch sehr reizen.

Ich hab auch grad mal bei YT rumgeguckt, aber ehrlich, da gibt's soooo viel und irgendwie sieht vieles gleich aus, wenn man keine Ahnung hat. Tai Chi sah ganz ok aus. Wäre das was, wo ihr meint, das würde zu meiner bisherigen Beschreibung passen?

Ich freue mich über alle Antworten und Tipps und würde mir dann auch mal gezielter auf YT was anschauen und nach einem Probetraining suchen! Aber bitte denkt dran: Viel Konzentration und Tradition mus dabei sein! Ich will auch die "Kultur" erlernen :)

LG CNN

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Vertrauen in Knie - Schiene?

Hallo,

ich hatte vor 13 Wochen meine MPFL OP und bin sozusagen mitten in der Reha. Dass die 4 Monate von meinem Arzt nicht halten werden ist mir bereits bewusst und ich habe mich selbst bereits mit 6 Monaten Reha Zeit nun hoch gesetzt.

Ich baue kaum Muskeln auf trotz sehr intensivem Training, habe nun trotz allem vor drei Wochen locker mit Joggen begonnen und die Woche wieder mit stark reduziertem Training in der Eishockey Mannschaft. Soweit alles gut. Die Schmerzen unterhalb der Kniescheibe sind leicht da und der Druck wird ja erst nach einem Jahr, nachdem der Muskelaufbau abgeschlossen ist VIELLEICHT weg gehen. Mich beschäftigt jetzt aber etwas vollkommen anderes: ich muss im April nächsten Jahres auf einen sportlichen Weiterbildungscours bei dem auch ein Hindernislauf dabei ist. Sprünge aus 3 m etc. Mein Problem ist, dass mein Vertrauen vollkommen weg ist im Knie. Meine Mutter meinte schon ich solle zum Sportpsychologen ... ich halte dass jedoch für vollkommenen Schwachsinn. Durchs Reden bringt der auch nicht das Vertrauen in mein Knie zurück!! Mein Arzt meinte auch ich sollte zu einem Sportpsychologen, weil ich im Moment ziemlich am Boden bin und die Reha sehr sehr schleppend voran ging. War sogar drei Wochen auf stationärer Rehab. Ehrlich gesagt finde ich das jedoch vollkommener Schwachsinn! Hätte ich wieder ein positives Erlebnis mit meinem Knie und endlich eine schmerzfreie Nacht und einen halbwegs schmerzfreien Tag würde ich vieles anders sehen!!! Ich habe keine privaten oder persönlichen Probleme sondern nur einen beruflichen und sportlichen Druck und da kann mir keiner helfen ... mir scheint eher als wäre es heutzutage in unserer Gesellschaft verboten Gefühle zu zeigen und seinen Dampf mal freie Luft zu lassen in dem mal einfach mal weint. .

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Wie bekomm ich das Vertrauen zurück in mein Knie? Soll ich mir wirklich so eine Schiene besorgen für die nächsten Monate ?

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