Warum ist ein Hirschhals beim Pferd ungünstig für den Reiter?

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3 Antworten

wie schon gesagt, beim horschhals ist der unterhals sehr stark bemuskelt. er ist darum schlecht beim reiten, weil das Pferd schwer an die anlehnung zu reiten ist, da durch den Hirschhals das pferd den Kopf oft hochwirft, weil es die zu sark bemuskelte unterseite verkürzen muss und seine nicht vorhandene oberseite der halsmuskulatur benutzen muss. So ein Pferd verkrampft sich und Dressur reiten ist halt schwer. Erstmal musst du wie gesagt viel v/a reiten, das die muskulatur am unterhals abgebaut wird und dann kann man anfangen, die obere halsmuskulatur auf zu bauen.

Als Hirschhals wird ein Hals bezeichnet, der an der Unterseite (Unterhals) stärker bemuskelt ist, als an der Oberseite. Meistens haben solche Pferde einen tief angesetzten Hals. Er kann nur entstehen, wenn das Pferd schlecht ausgebildet ist und mir verspannten Muskeln über dem Zügel geht. Man kann einen Hirschhals durch geduldige Arbeit wieder "umformen". Dazu muss dem Pferd gezeigt werden, dass es sich nach vorwärts-abwärts an das Gebiss dehnen kann. Dazu ist eine weiche Hand und viel Geduld nötig. Auch ruhiges Longieren mit Wiener Zügel kann helfen, das Pferd zum Dehnen zu bringen. Ich würde Dir raten, bei einem erfahrenen Reitlehrer Hilfe zu suchen.

...und wenn das Pferd einen Hirschhals hat, den Kopf also sehr hoch trägt, drückt es gleichzeitig den Rücken nach unten druch, was zu Rückenproblemen führt, wenn der rücken durchgedrückt ist, kann das Pferd nicht auf der Hinterhand gehen, dh. die Hinterbeine sind nicht aktiv genug und wenn das alles so ist, kann der Reiter auch nicht gut sitzen, da das dann keine "schwungvollen" Gänge sind.

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