warum hat man beim kreuzheben eine hand in unter- und die andere im obergriff?

4 Antworten

Hält man einen runden schweren Gegenstand in der herabhängenden Hand, hat er das Bestreben, in Richtung der Fingerspitzen aus der Hand herauszurollen (siehe Bild!), besonders dann, wenn die Finger in Bezug zum Gegenstand recht kurz sind. Der Daumen kann dagegen nicht viel ausrichten. Damit sich beim Kreuzheben die Drehrichtung der beiden Tendenzen gegenseitig aufhebt, ist es zweckmäßig, mit der einen Hand von unten (Untergriff) mit der anderen von oben (Obergriff) die Stange zu ergreifen. Probier’ es aus!

Ergänzung: Fasst man die Hantelstange mit beiden Händen gleich (z. B. beide Hände Obergriff), rutscht sie leichter aus den Händen, als wenn man mit "Zwiefgriff" zugreifen würde. Das führt zu dem Gefühl, man würde mit Zwiegriff größere Gewichte heben können.

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Ein Muß ist dies nicht und hier muß jeder für sich die beste Griffposition herausfinden. Jedoch ist diese Griffvarianten für viele die optimale Position ist um ein Höchstmögliches Gewicht zu bewältigen, ohne das die Gefahr besteht das das Gewicht aus der Hand gleitet.

GANZ EINFACH:

Das ist besser für den Halt und man überwältigt mehr Gewicht. Probier es selber mal aus =) Beide Hände im Obergriff und dann mal einen im OG und einen im UG

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