Warum brauch man im Sommer eher Eiweiß und im Winter/Herbst eher Kohlenhydrate ?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dass der Körper in der dunklen Jahreszeit mehr Kohlenhydrate braucht, vor allem in Form von schnell verfügbarem Einfachzucker, ist völlig normal.

Es ist bekannt, dass Zucker beim Konsum eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper hat. So wird beim Essen die Serotonin- und Endorphinproduktion erhöht, es handelt sich in beiden Fällen um Hormone, die die Stimmung aufhellen und daher auch als "Glückshormone" bezeichnet werden.

Diese Botenstoffe bzw. Hormone werden auch durch sportliche Bewegung und/oder UV-Strahlen vermehrt ausgeschüttet. Dies erklärt, warum wir uns im Sommer wohler fühlen, wenn wir uns in der Regel öfter bewegen und auch stärker die Sonne auf uns einwirkt. Im der dunklen und kalten Jahreszeit bewegen wir uns im Schnitt weniger an der frischen Luft und daher ist die Hormonproduktion reduziert, was zu einem Stimmungstief führen kann. Verstärkt werden kann dieses Tief zudem noch durch bestimmte Situationen, in Deinem Fall durch das Alleinsein.

Hier können schnell verfügbare Kohlenhydrate, etwa in Keksen oder auch Süßigkeiten in die Lücke springen und auch zu einer Art Ersatzbefriedigung werden.

Darüber muss der Körper in der kalten Jahreszeit mehr Energie aufwänden, um die Körpertemperatur zu halten. Hierfür braucht er die Kohlenhydrate als Energieträger, je größer der Aufwand, desto höher auch der Verbrauch.

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also, du meinst auf Grund der höheren Energiedichte zieht er einfach Kohlenhydrate vor ?

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@moachel

@moachel: Nein, er zieht die Kohlenhydrate vor, weil diese grundsätzlich schneller verfügbar ist als die Energie, die aus Fetten gewonnen werden müssen. Letztere haben zwar die dreifach höhere Energiedichte als Kohlenhydrate, können aber nur über einen Zwischenschritt tatsächlich verwendet werden.

@byron: Natürlich braucht der Körper im Winter mehr Energie, um die Körperwärme zu erhalten und die Vitamin D-Produktion ist nur ein Teil, es gibt noch das Serotonin. Auf Deine polemische Äußerung erwartest Du doch nicht wirklich eine Antwort...

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pooky, kann dir einfach nicht folgen... 1.Wieso soll der Körper mehr Kohlenhydrate brauchen? 2.Selbst an einem bewölkten typisch deutschen Herbsttag, reicht die UV-Strahlung zur Vitamin D-Synthese. 3. Also mein Körper muss nicht mehr Energie im Winter aufwenden um die Körpertemperatur zu halten -> warme Klamotten und Heizung... haste sowas nicht?

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@byron

es ist doch wohl sonnenklar, dass der Mensch in der kalten Jahreszeit mehr Energie brauch. Das musst du doch wohl nachvollziehen können.

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Hi Moachel, ich versuche mal deine Teilfragen irgendwie übersichtlich einzeln zu beantworten:

  1. Man braucht seine Ernährung nicht an die Jahreszeit anzupassen wenn man sich das ganze Jahr über vollwertig ernährt.

  2. Die Rituale die du nennst haben selbstverständlich einen Sinn und haben sich aus einem Bedürfnis entwickelt. Aber dieser Grund oder dieses Bedürfnis muss doch nicht gleich etwas mit unserer Ernährung oder unseren biologischen Bedürfnissen zu tun zu haben. 2a) Grillen: Beim Grillen geht es vor allem um Geselligkeit, niemand grillt allein. Man trifft Freunde, Bekannte in gemütlicher Runde wenn das Wetter gut ist. Und was liegt näher als bei einem Treffen etwas zu essen? Fleisch war ja schon immer ein Luxusgut und Festtagsessen also wieso zum Anlass des Treffens nicht nen halbes Schwein braten...mhhh 2b) Keckse: Folgende Situation: es ist draußen kalt und dunkel, dir ist immer mal wieder etwas kalt, also trinkst du was warmes (Tee, Kakao) und möchtest etwas dazu knuspern. Ob das jetzt Keckse oder Chips sind, ist wohl bei jedem unterschiedlich. Ich denke dass man einfach mehr Gebäck und Snacks vertilgt weil man aufgrund des miesen Wetters gezwungen ist mehr Zeit zuhause abzugammeln.

Ansonsten kann ich meinen Vorrednern damit anschließen, dass bereits leichte Unterkühlung das Hungergefühl fördert. Denk mal an deinen Schwimmbadbesuch - danach könnte man immer nen Schwein aufessen und glaubt man hätte ja soooo viel Sport gemacht - in Wirklichkeit aber nur eine biologische Rekation auf die Kälte...

Also schön warm halten ;)

Ich denke mal der Grund ist einfach der dass man im Winter mehr "Sicherheitspolster" braucht und dementsprechend auch seine Essgewohnheiten ändert. Dass wir Kekse und solch Zeugs im Winter verstärkt essen ist sicher kein Zufall. Solche Rituale haben üblicherweise einen Hintergrund, auch wenn man den schon lange nicht mehr kennt. Und auch wenn manche meinen wir leben in einer Zivilisation und sind unabhängig von der Natur, so wie Tiere es sind, das ist schlichtweg falsch. Die Evolution ist nicht so schnell wie der technische Fortschritt und unsere Körper sind nach wie vor auf ein Leben in Entbehrung eingestellt, und das wird auch noch ein paar tausend Jahre (eher mehr) so bleiben. Und weil das so ist, gibts eben soviel Übergewichtige.

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