Warum beim Brustschwimmen den Kopf eintauchen?

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3 Antworten

Die Bedingungen der zurzeit üblichen Technik des sportlichen Brustschwimmens hat DeepBlue ausführlich beschrieben.

Aber bei dir scheinen andere Probleme vorzuliegen; denn das Heben des Kopfes aus dem Wasser bedeutet nur eine leichte (keineswegs eine extreme) Überstreckung der Halswirbelsäule, so dass auch beim „normalen“ Brustschwimmen eine extreme Überstreckung der Lendenwirbelsäule (Hohlkreuz) keinesfalls zwingend auftreten muss. Dies tritt allerdings dann auf, wenn der Schwimmer aufgrund einer unzureichenden Beweglichkeit im Schultergürtel nicht in der Lage ist, die
Arme in Verlängerung des Rumpfes zu nehmen.

Testen lässt sich das, indem man sich mit flachem Rücken an eine Wand stellt und die gestreckten Arme in die Hochhalte nimmt und an die Wand anzulegen versucht (Bild). Gelingt das, ohne dass sich der Rücken, speziell die Lendenwirbelsäule, von der Wand entfernt (Bild Phase 1, links), wird man auch in der Lage sein, eine Gleitlage ohne Hohlkreuz einzunehmen (Bild, Phase 1 rechts). Wird man jedoch im Test an der Wand die Arme nur dann an die Wand anlegen können, wenn sich gleichzeitig ein Hohlkreuz bildet (Bild, Phase 2, links), besteht die Gefahr, dass man auch die Gleitlage beim Brustschwimmen nicht ohne Hohlkreuz hinbekommt (Bild, Phase 2 rechts).

 - (schwimmen, brustschwimmen)
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Hi,

beim "sportlichen Brustschwimmen" kommt es nicht einfach darauf an, den Kopf in das Wasser zu legen und auszuatmen. Bei richtiger Technik werden in der Zugphase die Ellbogen dynamisch und kräftig unter der Brust zusammen geführt. Das kraft- und schwungvolle Zusammenführen der Ellbogen hat zur Folge, dass der Oberkörper aus dem Wasser gehoben wird. Die Nickbewegung mit dem Kopf wird dadurch vermieden, denn der Kopf kann in der natürlichen Verlängerung zur Wirbelsäule gehalten werden, so dass weder die HWS noch die LWS in Mitleidenschaft gezogen werden.

Gruß Blue

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Kommentar von sandriy
18.01.2017, 13:07

Aber er/ sie will ja nicht wissen, wie das profischwimmen geht, sondern wie man es macht um dem Körper beim Schwimmen nicht zu schaden

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Wenn du zu tief mit dem Kopf eintauchst krümmst du deine Wirkenlsäule Bzw Halswirbel noch mehr. 

Man muss den Kopf beim "richtigen" Brustschwimmen nur so weit in das Wasser tachen,dass der obere Teil des Kpfes noch herrausschaut 

Aber das ist jetzt das richtige Schwimmen für normale Schwimmer. Spitzenschwimmer heben fast die Hälfte ihres Oberkörpers aus dem Wasser. Andere Story...

Also einfach fliesende leichte Bewegungen.

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