Wann macht therapeutisches Klettern Sinn?

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Hallo sunnysprinter, das habe ich dazu gefunden (Quelle: http://www.ontopklettern.de/wissenswertes/therapie):

Das therapeutische Klettern ist eine der innovativsten und vielschichtigsten Therapieformen, die in Deutschland ergänzend zur Physiotherapie seit ca. 10 Jahren angewandt wird. Die Ergebnisse und Therapieerfolge mit dieser Therapie, deren Hauptanwendungsgebiete Bewegungs- und Gelenkfunktionsstörungen sind, sprechen für sich.

Bei Beschwerdebildern wie beispielsweise Wirbelsäulenverkrümmungen und Bandscheibenproblematiken, aber auch bei Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken oder bei postoperativen Behandlung stellen die Übungen an der Kletterwand eine hilfreiche Therapieform dar. Darüber hinaus lassen sich schmerzhafte und bewegungseingeschränkte Schultergelenke, unterschiedlichste Haltungsschäden besonders im Jugendalter, gut behandeln.

Auch Defizite in der Schule, wie zum Beispiel Lese-Rechtschreib-Probleme, können durch das kontinuierliche (über-) kreuzen in der Kletterbewegung mit großem Erfolg behandelt werden. Dies lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass über das Kreuzen der Körpermitte die zwei Gehirnhälften besser organisiert (verschaltet) werden, wodurch sich wiederum eine deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit des Gehirns erreichen lässt.

Das in der heutigen Zeit immer häufiger auftretende ADL-Syndrom bei Kindern und Jugendlichen mit Konzentrationsschwäche und ständiger Unruhe lässt sich durch die Klettertherapie ebenfalls sehr gut in den Griff bekommen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass durch das therapeutische Klettern die Möglichkeiten und der Handlungsspielraum in der aktiven Physiotherapie deutlich bereichert wurden.

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