Wann braucht man einen Gewichthebergürtel?

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4 Antworten

Einen Gewichthebergürtel braucht man, wenn die Gefahr eines „Bruches“ (einer Hernie) neben der Lendenwirbelsäule besteht. Dort befindet sich eine Schwachstelle in der Muskelwand (das Trigonum lumbale, s. Bild!), durch das bei zu starkem Innendruck im Bauchraum Eingeweide nach außen gepresst werden kann. Der Gewichthebergürtel kann nicht gegen einen Leistenbruch schützen, denn er er verläuft ja nicht über die Leiste.

Im Gegensatz zur Meinung von Laien ist in der Praxis ein Gewichtheber-Gürtel überhaupt nicht erforderlich. Sinn macht er höchstens im Wettkampf-Sport (Powerlifting, Gewichtheben, Strongman-Sport), wo wirklich schwere Gewichte bewegt werden und der Gürtel auch ein paar Kilogramm zusätzlicher Leistung bringt.

Hi rassel, eine "beliebte" Verletzung ist beim Gewichtheben der Leistenbruch. Auch hier kann so ein Gürtel zusammen mit guter Hebetechnik schützen.

Den brauchst du wenn du im Training versuchst schwere Gewichte im Stand zu heben. Der soll den Rücken- bzw. Hüftbereich schützen, da es sonst leicht dazu kommen kann dass du dir beim Heben Verletzuingen beibringen kannst. Allerdings solltest du dann auch darauf achten dass mal mit jemanden zu üben, damit du das nicht falsch einlernst.

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