Wann benutzen Profis verschiedene Räder und welche?

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1 Antwort

Profis haben normalerweise bis zu drei Räder: zunächst ein normales Straßenrad. Dann oft ein Bergrad, für überwiegend steigende Strecken, das speziell auf Gewicht getrimmt ist. Hier werden besonders leichte Teile verwendet, die zum Teil bei normalen Etappen eher Nachteile habe, zum Beispiel extrem leichte Laufräder, die aber eher mäßige Steifigkeitswerte aufweisen, oder gelochte Kettenblätter, durchbohrte Bremskörper, die nur ein paar Mal eingesetzt werden können. Außerdem ist hier die Übersetzung speziell für den Berg optimiert. Dann gibt es noch ein Zeitfahrrad, das nicht nur einen anderen Lenker hat, sondern durch eine andere Geometrie ein besonders flaches Sitzen (wegen der Aerodynamik) ermöglicht.

Gibt's das echt noch, mit den gebohrten Teilen zur Gewichtsersparnis? Ich dachte, das war nur ein Spleen irgendwann in den 80ern, bis dann die Teile vor lauter Löchern gebrochen sind...

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